netzeitung.deZehntausende Hunde in China erschlagen

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In China werden derzeit Hunde wegen Tollwut getötet (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe In China werden derzeit Hunde wegen Tollwut getötet
Foto: dpa
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Drei Menschen sind in einer chinesischen Region bereits an Tollwut gestorben. Hunde in dem Gebiet werden nun systematisch getötet.

Chinesische Behörden versuchen, in einem Landkreis die grassierende Tollwut zu bekämpfen. Sie ordneten an, 50.000 Hunde töten zu lassen. Die Aktion wurde nach Berichten amtlicher Medien damit begründet, dass drei Menschen an Tollwut gestorben waren - darunter ein vierjähriges Mädchen.

In diesem Jahr seien insgesamt 360 der 200.000 Einwohner des Kreises von Hunden gebissen worden, hieß es. Ein Sprecher der Kommunalregierung, Li Haibo, teilte der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua mit: «Mit dem Ziel, diese schreckliche Krankheit von den Menschen fern zu halten, haben wir beschlossen, die Hunde zu töten.»

Erschießung aller Hunde
Im Kreis Mouding der Provinz Yunnan seien nur Polizeihunde und Wachhunde militärischer Einrichtungen mit dem Tod durch Erschlagen verschont worden.

Andere Hundebesitzer, die ihre Tiere an der Leine spazieren führten, mussten laut Medienberichten mitansehen, wie ihnen die Hunde fortgenommen und getötet wurden. Spezialtrupps seien auße dem in der Nacht durch Dörfer gezogen und hätten Geräusche gemacht, damit Hunde anschlagen. Die so gefundenen Tiere seien dann erschossen worden. (nz)