29. Jul 2006 09:25
Mindestens 22 Menschen sind bei einer Explosion in einem chinesischen Chemiewerk getötet worden. Am Bau der neuen Fabrik war auch ein deutsches Unternehmen beteiligt.
Eine Explosion in einem Chemiewerk in der chinesischen Provinz Jiangsu hat mindestens 22 Menschen getötet. 28 weitere wurden am Samstag noch vermisst. Die Fabrik Fuyuan wurde laut Berichten der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua in deutsch-chinesischer Zusammenarbeit errichtet und hat die Produktion noch nicht aufgenommen. Welches deutsche Unternehmen an dem Bau des Chemiewerks beteiligt war, war zunächst unklar.Nach der Explosion am Freitag waren 7000 Anwohner vorsorglich aus der Umgebung der Fabrik in Sicherheit gebracht worden. Sie durften am Samstag jedoch in ihre Häuser zurückkehren. Bei der Explosion sei Chlor ausgetreten, es habe offenbar aber keine Auswirkungen auf die Luftqualität gehabt, meldete die staatliche Nachrichtenagentur. (nz)