Die Jugendorganisation des Bund Naturschutz in Bayern sprach von einer «Tragödie für den bayerischen Naturschutz». Der Sprecher des World Wildlife Funds (WWF) Jörn Ehlers bedauerte, dass Bruno getötet worden sei. «Leider war das absehbar. Er ist uns ans Herz gewachsen, obwohl man auch die Gefahr sehen musste.»«Das ist die dümmste aller Lösungen», sagte der Präsident des Deutschen Naturschutzrings, Hubert Weinzierl, im niederbayerischen Wiesenfelden. «Ich bin tief traurig darüber.» In anderen Ländern lebten Bär und Mensch friedlich zusammen. «Nur in Deutschland wird er liquidiert.» Braunbären könnten mit geeigneten Maßnahmen aus den Siedlungen vertrieben werden. «Bären der Welt, meidet Bayern», sagte Weinzierl.(nz)