Bayern hat den Jägern inzwischen eine allgemeine Abschussgenehmigung erteilt, falls eine Betäubung fehlschlägt. Der Bär solle auf jeden Fall erlegt werden, kündigte Umweltminister Werner Schnappauf am Mittwoch an. «Das erste Stellen des Bären soll von Erfolg gekrönt sein». Das Risiko, dass der Bär Menschen gefährlich werden könne, habe in den vergangenen Tagen zugenommen.«Das Unfallrisiko steigt mit jedem Auftritt des Bären, weil er merkt, dass er in den Siedlungsräumen Honig bekommt, Hühner, Schafe und Ziegen – die Schlachtplatte ist angerichtet», so Schnappauf. «Bruno» war in den vergangenen Wochen durch die Ferienorte Kochel und Kreuth gelaufen. (nz)