netzeitung.deFeuerwehr rettet Küken der "Internet-Störche"

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Brandenburgs 'Internet-Störche' (Foto: Screenshot: NZ<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Brandenburgs 'Internet-Störche'
Foto: Screenshot: NZ
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Dramatische Rettungsaktion im Storchenhorst von Vetschau: Internet-Usern ist es zu verdanken, dass ein Küken überlebt hat.

Ein Küken der «Internet-Störche» im brandenburgischen Vetschau wäre am Pfingstwochenende beinahe aus dem Horst gefallen. Aufmerksame Beobachter im Internet schlugen aber rechtzeitig Alarm, so dass die Feuerwehr das Junge retten konnte.

Bereits am Samstagvormittag sei eines der neugeschlüpften Storchenküken von einem Altstorch totgetreten worden, berichtete Nabu-Projektleiter Winfried Böhmer vom Regionalverband Calau am Sonntag.

Am Nachmittag drohte dann dem zweiten Küken ein ähnliches Schicksal: Als es nach einer Schlange schnappte, die ein Altstorch ihm als Futter hinhielt, wurde es an den Rand des Storchennests geschleudert. Dort drohte es, von seinen Eltern unbeachtet, aus dem Horst zu fallen.

Entsetzte Internet-User alarmierten «Storchenvater» Böhmer, der wiederum sofort die Feuerwehr Vetschau anrief. Diese rückte prompt aus und zwei Beamte setzten per Drehleiter das Küken in die Nestmitte und damit ins Zentrum der elterlichen Aufmerksamkeit zurück.

Meto wieder putzmunter
«Am Sonntag war Küken Meto wieder fidel», freute sich Böhmer. Gratulationen und Danksagungen an das Storchenzentrum und die Vetschauer Feuerwehr trafen aus ganz Deutschland, Kanada, Australien und der Schweiz ein.