27.05.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Hartmut Mehdorn
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Bahnchef Mehdorn äußerte sich «bedrückt» angesichts des Amoklaufs eines Jugendlichen bei der Eröffnung des Berliner Hauptbahnhofs. Weitere Sicherheits-Vorkehrungen sind aber vorerst nicht geplant.
Der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bahn, Hartmut Mehdorn, hat sich bestürzt über den Amoklauf eines Jugendlichen am Rande der Eröffnung des neuen Berliner Hauptbahnhofs gezeigt. «Das bedrückt», sagte Mehdorn am Samstag zu dem Zwischenfall in der Nacht in der Nähe der Bahnhofs. Bei Veranstaltungen mit derart vielen Menschen seien Zwischenfälle jedoch nicht auszuschließen.
Bei der am Samstag fortgesetzten Eröffnungsfeier gibt es nach dem Vorfall offensichtlich keine besonderen Eingangskontrollen. Allerdings patrouillierten zahlreiche Polizeibeamte durch das Bahnhofsgelände. Laut Mehdorn gab es im Hauptbahnhof selbst keine besonderen Vorkommnisse. Viele Besucher und Geschäftsinhaber hatten zunächst nichts von dem Amoklauf mitbekommen.
Ein 16-jähriger Amokläufer hatte nach der feierlichen Eröffnung des neuen Hauptbahnhofs in der Nähe des Reichstagsgebäudes 28 Menschen mit einem Messer niedergestochen. Sechs von ihnen wurden schwer verletzt. (nz)