Deutscher stirbt am Mount Everest
26. Mai 2006 14:51
 |  Mount Everest | Foto: dpa |
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Die Besteigung des Mount Everest hat ein sehbehinderter Bergsteiger aus Deutschland nicht überlebt. Ein australischer Teilnehmer der Expedition, der ebenfalls Augenprobleme hat, soll dagegen gerettet worden sein.
Ein sehbehinderter deutscher Bergsteiger ist am Mount Everest gestorben. Er war auf dem Weg zum Gipfel erblindet und bei seiner Rückkehr ins Tal zusammengebrochen, wie die australische Nachrichtenagentur AAP am Freitag unter Berufung auf den Expeditionsleiter meldete. Zunächst war auch vom Tod eines ebenfalls sehbehinderten Australiers auf derselben Tour berichtet worden. Der australische Onlinedienst News.com.au berichtete jedoch, dass der Mann lebend gefunden wurde.
Deutscher zusammengebrochen
Der Deutsche hatte den Gipfel laut AAP wegen seiner Erblindung nicht bezwingen können. Nachdem er zusammengebrochen sei, habe er dem Expeditionsleiter noch gesagt «Ich sterbe» und dann das Bewusstsein verloren. Über die genaue Herkunft des Mannes ist nichts bekannt.
Der australische Bergsteiger sei zunächst vom Expeditionsleiter für tot gehalten worden, hieß es. Auf dem Weg zum Gipfel habe ein anderer Bergsteiger den noch lebenden Mann entdeckt, ihn mit heißen Tee und Sauerstoff versorgt und dann Hilfe über Funk geholt. Dem Bericht zufolge schickte der Expeditionsleiter des Australiers daraufhin Sherpas und Sauerstoff zu dem Verunglückten. (nz)