19. Mrz 2006 10:53
Eine Satire auf den Anti-Terrorkampf der USA hat ein amerikanischer Grafiker entworfen. Bei dem Monopoly-Spiel der etwas anderen Art geht es nicht um Immobilien, sondern Bürgerrechte.
Die Spieler gehen nicht über «Los» und landen unter Umständen nicht im Gefängnis, sondern gehen «direkt nach Guantanamo»: Der amerikanische Grafiker Michael Kabbash hat das urkapitalistische «Monopoly» in eine beißende Satire auf die von US-Präsident George W. Bush durchgesetzte Anti-Terror-Gesetzgebung umgesetzt. Als «Mr. Monopoly» grüßt aus der Mitte des Spielfelds allerdings nicht Bush, sondern sein 2005 ausgeschiedener Justizminister John Ashcroft als treibende Kraft des «Patriot Acts». In «Patriot Act: The Home Version» geht es anders als bei «Monopoly» nicht um die Anhäufung von Reichtum, sondern darum, wer als einziger Spieler seine Bürgerrechte behält.