14 Geschwister suchen ihren Samenspender
Die Idee, die Kinder des unbekannten Vaters kennen zu lernen, stammt von der US-Amerikanerin Wendy Kramer. Denn ihr Sohn Ryan, ebenfalls Ergebnis einer Samenspende, wollte mehr über seine genetische Herkunft wissen. Auf der Internetseite von Kramer können sich Empfänger-Mütter melden, die Registriernummer ihres Spenders angeben und auf Rückmeldung warten.
Bei dem namenlosen Deutschen mit der Nummer 1058 kamen besonders viele Rückmeldungen. Daher beschlossen die Mütter, den «Club 1058» zu gründen und sich regelmäßig zu treffen. Sie warten auf weitere Meldungen, denn viele wissen vermutlich nichts von der Webseite. Die Kinder hoffen laut CNN auch darauf, vielleicht irgendwann auch ihren Vater zu treffen. Bisher hat er sich allerdings nicht gemeldet. Aus dem Samenspende-Geschäft hat er sich übrigens längst zurückgezogen. (nz)

