Wettlauf gegen Trümmer und Kälte: 

netzeitung.deEissporthalle: Rettungskräfte drängen zur Eile

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Eingestürzte Eissporthalle (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Eingestürzte Eissporthalle
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Die Unglücksopfer in Bad Reichenhall leiden nicht nur an äußeren Verletzungen. Auch die Kälte sei eine Gefahr, warnen Rettungskräfte.

Die Rettungsarbeiten nach dem Dacheinsturz der Eissporthalle in Bad Reichenhall sind dem Malteser Hilfsdienst zufolge ein Wettlauf mit der Zeit. Peter Volk, Malteser-Sprecher in der Region Traunstein, sagte, die Bergung der Verletzten sei schwierig, «weil wir auch auf den Schutz und die Sicherheit der Rettungskräfte achten müssen». Daher laufe die Rettungsaktion wohl die ganze Nacht weiter.

Allerdings wird es immer gefährlicher für die Verschütteten, je mehr Zeit vergeht. Die Opfer lägen auf einer Eisfläche, sagte Volk. «Deshalb stellen sich unsere Rettungskräfte nicht nur auf schwer verletzte, sondern auch auf stark unterkühlte Personen ein.»

Gegenwärtig sei ein Großaufgebot von Helfern vor Ort im Einsatz. Um möglichst schnell an die Menschen, die noch unter dem Dach seien, heranzukommen, seien Spezialkräne – zum Teil auch aus Österreich – im Einsatz.

Vor Ort steht der Hilfsorganisation zufolge auch ein 15-köpfiges Malteser Kriseninterventionsteam in Bereitschaft, dass die Angehörigen der Opfer seelisch betreuen soll. «Wir fürchten, dass unter den Toten und Verletzten viele Kinder sind. Daher seien die Helfer angewiesen, alles zu tun, «um die Eltern zu trösten und emotional aufzufangen.» (nz)