Wettlauf gegen Trümmer und Kälte:
Eissporthalle: Rettungskräfte drängen zur Eile
Allerdings wird es immer gefährlicher für die Verschütteten, je mehr Zeit vergeht. Die Opfer lägen auf einer Eisfläche, sagte Volk. «Deshalb stellen sich unsere Rettungskräfte nicht nur auf schwer verletzte, sondern auch auf stark unterkühlte Personen ein.»
Gegenwärtig sei ein Großaufgebot von Helfern vor Ort im Einsatz. Um möglichst schnell an die Menschen, die noch unter dem Dach seien, heranzukommen, seien Spezialkräne zum Teil auch aus Österreich im Einsatz.
Vor Ort steht der Hilfsorganisation zufolge auch ein 15-köpfiges Malteser Kriseninterventionsteam in Bereitschaft, dass die Angehörigen der Opfer seelisch betreuen soll. «Wir fürchten, dass unter den Toten und Verletzten viele Kinder sind. Daher seien die Helfer angewiesen, alles zu tun, «um die Eltern zu trösten und emotional aufzufangen.» (nz)

