Um die Umstände des Todes war ein heftiger Streit zwischen Reinhold Messner und ehemaligen Bergkameraden entbrannt. Sie hatten die These aufgestellt, er könnte seinen entkräfteten Bruder nach der Bezwingung des Gipfels bei der Rückkehr vom 8125 Meter hohen Nanga Parbat alleingelassen haben. Messner nannte das eine Rufmordkampagne. Er selbst hatte stets gesagt, er sei zusammen mit seinem Bruder abgestiegen. Als er vorausgegangen sei, habe wahrscheinlich eine Eislawine seinen Bruder erfasst. Wenn die DNA-Analysen vorlägen, werde seine Darstellung endgültig bestätigt. «Niemand kann dann mehr sagen: «Was war denn da?»», so Messner.Die Gestaltung des Museums sieht er als sein nächstes großes Projekt an. Das Zentrum sei in Bozen, die Eröffnung solle im kommenden Jahr sein. Drei so genannte «Satelliten» für die Themen Eis, Fels und Heilige Berge gebe es bereits am Ortler, mitten in den Dolomiten und am Schloss Juval. Für den Themenbereich Bergvölker werde noch ein Standort gesucht. (nz)