08.07.2009
Herausgeber: netzeitung.de
Piraten kommen oft mit Schnellbooten
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Die Nato ist besorgt: «Das sind keine guten Neuigkeiten, denn das ist dort, wo die Schiffe eigentlich sicherer sein sollten», kommentiert ein Sprecher den Piratenüberfall auf ein türkisches Schiff.
Knapp zwei Dutzend Besatzungsmitglieder eines türkischen Frachters sind in der Gewalt von somalischen Piraten. Am Mittwoch überfielen die Männer das Schiff im Golf von Aden. Das teilte ein Sprecher der Reederei Horizon, Ömer Özgür, in Ankara mit.
Nach seinen Angaben wurde der mit Sulfat beladene Frachter «Horizon-1» von Piratenschnellbooten umstellt. Die Piraten seien dann an Bord des Frachters gegangen. Die «Horizon-1» sei zunächst auf ihrem Kurs weitergefahren, gefolgt von der türkischen Fregatte «TCG Gediz». Der Frachter sei auf dem Weg von Saudi-Arabien nach Jordanien gewesen.
Ein Nato-Sprecher sagte, an Bord des Frachter befänden sich mindestens vier Piraten, die die 23 Besatzungsmitglieder in Schach hielten. Die «Horizon-1» sei in dem international empfohlenen Transitkorridor gekapert worden, sagte Nato-Sprecher Chris Davies weiter. «Das sind keine guten Neuigkeiten, denn das ist dort, wo die Schiffe eigentlich sicherer sein sollten.» (AP/nz)