Briten zahlen 41,5 Millionen Pfund für Unterhalt: 

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Briten zahlen 41,5 Millionen Pfund für Unterhalt 

Lupe Die Queen wird immer teurer

Knapp 70 Pence mehr pro Jahr - das sollte den Briten ihre Königsfamilie doch wert sein, sollte man meinen. Dieser Betrag ist aber deutlich geschönt, denn Sicherheit und Militärzeremonien werden nicht mit berücksichtigt.

Die Briten leisten sich ein «Hobby», das immer teurer wird - die Königsfamilie. Im vergangenen Jahr stiegen die Kosten für den Unterhalt der Monarchie um 1,5 Millionen auf 41,5 Millionen Pfund (rund 49 Millionen Euro), wie der Buckingham Palast am Montag bekanntgab.

Auf den einzelnen Untertanen umgerechnet erscheinen die Kosten für Queen Elizabeth II. und ihre Familie mit nur 69 Pence zwar recht preiswert. Allerdings enthalten die 41,5 Millionen Pfund nicht die geheimen Kosten für den Polizeischutz der Königsfamilie oder für die Armee-Zeremonien, die bei königlichen Anlässen abgehalten werden.

Die Ersparnisse gehen langsam zur Neige
Außerdem scheint der Königin langsam das Geld auszugehen. So musste das Staatsoberhaupt schon auf Reserven zurückgreifen, um die Kosten für ihre Haushaltsführung und das Personal im Buckingham Palast decken zu können. Für diesen Kostenblock stehen der Königin 7,9 Millionen Pfund an Steuergeldern jährlich zu. Elizabeth II. musste zuletzt jedoch sechs Millionen Pfund aus Rücklagen drauflegen. Sollte sie sich weiter in solcher Höhe aus ihren Reserven bedienen, wären diese Anfang 2012 aufgebraucht.

Neben den Kosten für Haushaltsführung und Personal schlugen vor allem die Instandhaltung königlicher Gebäude und Reisen der Königsfamilie merklich zu Buche. Seit sechs Jahren muss die Königsfamilie ihre Kosten offenlegen, da der Buckingham Palast steuertechnisch als Geschäftsgebäude geführt wird. (dpa/nz)