Nachbarn in Neuseeland mit Waffe angegriffen:
Rollstuhlfahrer provoziert Tod durch Erschießen
29.06.2009
Herausgeber: netzeitung.de
Der Täter war Mitglied in einem Waffenverein und hatte alle nötigen Lizenzen für die Flinte und das Gewehr. Ein Vereinskamerad bezeichnete den Mann als Einzelgänger, der Schwierigkeiten hatte, Freunde zu gewinnen. Dem neuseeländischen Onlinedienst «NZCity» sagte der Vereinsfreund allerdings, die hohe Zahl von 100 Schüssen könne kaum sein, da der Mann eine Muskelkrankheit gehabt habe, die ihn in den Rollstuhl zwang, habe er auch Waffen nur schwer halten können.
Verwandte sagten, der Mann habe Selbstmordgedanken geäußert. Nach Angaben der Ordnungkräfte war er zur Tatzeit wahrscheinlich betrunken. Der Täter schoss laut Polizeibericht über mehrere Stunden in einer Sackgasse wahllos um sich. (dpa/nz)
