Zunächst Diebstahl vermutet: 

netzeitung.dePostbank lässt geldgefüllten Tresor verschrotten

 Herausgeber: netzeitung.de

Zunächst Diebstahl vermutet 

Lupe Postbank lässt geldgefüllten Tresor verschrotten

Die Angestellten eines Brandenburger Stahlwerks staunten nicht schlecht, als aus einem zur Verschrottung bestimmten Tresor 170.000 Euro flattern. Wie sich später herausstellte, hatte ein unachtsamer Postbank-Mitarbeiter vergessen, den Tresor zu leeren.

Geldregen auf dem Schrottplatz: 170.000 Euro flatterten aus der Schrottladung eines Berliner Lastwagens, als Mitarbeiter des Stahlwerkes Hennigsdorf in Brandenburg diesen entluden. Das Geld kam aus einem ausrangierten Tresor der Postbank. Dieser stamme aus einer geschlossenen Berliner Filiale und sei von einem unachtsamen Mitarbeiter vor Übergabe an die Entsorgungsfirma nicht geleert worden, bestätigte ein Sprecher der Polizei am Freitag einen Bericht des «Oranienburger Generalanzeigers».

Die Berliner Polizei hatte zunächst Ermittlungen aufgenommen, weil ein Diebstahl vermutet worden war. Nachdem der fatale Irrtum geklärt war, wurde das Geld an die Postbank zurück gegeben. Zunächst hatte die Entsorgungsfirma dem Zeitungsbericht zufolge allerdings gemeldet, dass der Tresor bereits als Schrott ins Ausland verkauft worden sei. Dann tauchte er aber doch noch in Hennigsdorf auf. «Wir haben die Akte mittlerweile zugeklappt, weil keine Straftat vorlag», sagte der Polizeisprecher. (AP/nz)