Netzwerk-Störung:
Panne legt Ticketverkauf bei der Bahn lahm
14.01.2009
Herausgeber: netzeitung.de
Der Konzern kündigte an, die Störung umgehend zu beseitigen, damit der Verkehr spätestens am Donnerstagmorgen wieder normal laufen konnte. Am frühen Abend funktionierten die Anzeigesysteme bereits wieder, sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur dpa. Dadurch sollte sich der Zugbetrieb rasch wieder normalisieren. Die Bahn rechnete damit, dass das Verkaufssystem am späteren Abend wieder arbeiten sollte.
Um trotz der Störung an eine Fahrkarte zu kommen, konnten Reisende an manchen Automaten vorerst nur mit Bargeld zahlen, wenn es per Karte nicht mehr funktionierte. Zudem wies die Bahn darauf hin, dass Tickets auch ohne sonst fälligen Aufpreis beim Schaffner im Zug gekauft werden konnten.
Die Bahn verwies zudem auf die Kulanzregelung, wonach es bei Verspätungen von über einer Stunde im Fernverkehr eine Rückerstattung von 20 Prozent gebe. In den Zügen, S-Bahnen und Bussen der Bahn fahren täglich mehr als fünf Millionen Menschen. Über die Schienen rollen rund 1300 Fern- und mehr als 22.000 Regionalzüge. Bundesweit gibt es gut 400 Reisezentren und 7000 Fahrkartenautomaten. (dpa/nz)

