Eisbär aus Moskau als Spielgefährte: 

netzeitung.deNürnberger Zoo lässt Flocke nicht allein

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Flocke (l.) und ihr neuer Spielgefährte (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Flocke (l.) und ihr neuer Spielgefährte
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Nein, der neue Eisbär im Gehege der einjährigen Flocke ist nicht Knut. Wer dann? Obwohl das Tier älter ist als die Nürnbergerin hat es keinen Namen. Die Herkunft ist allerdings bekannt.

Eisbärenfans hatten sich zwar eine Liaison der berühmten Jungtiere Knut und Flocke gewünscht, doch darauf ließen sich die beteiligten Zoos nicht ein. Die in Nürnberg geborene Flocke hat stattdessen einen Eisbären aus Moskau als Spielgefährten erhalten. Beide Tiere sind etwas über ein Jahr alt.

Und es soll gleich sehr gut geklappt haben mit dem Kennenlernen: Die beiden Jungtiere hätten sich von Anfang an sehr gut verstanden, ihre Schnauzen aneinandergestupst und seien gemeinsam durchs Gehege gelaufen, teilte die Stadt Nürnberg mit. Dabei hätten sie sich immer wieder gegenseitig beschnuppert. «Flocke zeigt im Umgang mit dem Eisbärenjungen, dass sie auch als Handaufzucht gelernt hat, sich wie eine Eisbärin zu verhalten», sagte Tiergartendirektor Dag Encke.

Der russische Bär war schon am 29. Dezember in Nürnberg angekommen, blieb aber bisher durch ein Gitter von Flocke getrennt. So konnten sich die Tiere aneinander gewöhnen, bevor sie am Mittwoch dann zueinander gelassen wurden.

Kein Name
Einen Namen hat der am 11. November 2007 geborene Eisbär-Junge noch nicht. Die Tierpfleger in Nürnberg haben jedoch nach eigenen Angaben schon fünf Vorschläge, die sie dem Zoo Madrid nennen wollen. Madrid? Ja, Madrid. Dorthin soll der Moskauer Spielgefährte der kleinen Nürnbergerin bereits nach einem Jahr umziehen. Er ist nur eine Leihgabe.

Flocke war am 11. Dezember 2007 auf die Welt gekommen und unter regem Interesse von Öffentlichkeit und Medien mit der Flasche groß gezogen worden. Ihre Mutter Vera stammt ebenfalls aus dem Moskauer Zoo. (dpa/AP/nz)