30.11.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Wer ist der beste im ganzen Land?
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Kinder zum Lachen bringen, mit dem Schlitten Slalom fahren und auf dem Renntier einen Rodeo bestehen. Die Anforderungen an einen Weihnachtsmann sind hoch. 40 Kandidaten stellten sich in Celle einer Jury.
Der beste Weihnachtsmann Deutschlands heißt Reiner Kienast und kommt aus Trier. In den entscheidenden Disziplinen bei der Deutschen Weihnachtsmann-Meisterschaft im niedersächsischen Celle überzeugte der 42-jährige die Jury. Insgesamt waren 40 Männer und Frauen am Samstag gegeneinander angetreten.
Um die Wette sangen sie Weihnachtslieder, beruhigten aufgeregte Kinder oder fuhren mit einem Schlitten voller Geschenke Slalom - möglichst, ohne ein Päckchen zu verlieren. «Ich freue mich, dass ich den Titel nach Trier geholt habe», sagte Kienast vor rund 10.000 Besuchern.
Der frühere Sänger der Band Bro'Sis und amtierende «Dschungelkönig» Ross Antony gewann die offene internationale Meisterschaft, an der Kandidaten ohne Vorauswahl in den einzelnen Bundesländern teilnehmen konnten. «Ich will heute keine weinenden Kinder sehen», hatte Antony zu Beginn des Wettstreits gesagt. Das Trösten der Kinder war für den Briten eine der leichteren Aufgaben. Es fiel ihm nicht schwer, aufgeregte Mädchen und Jungen zu beruhigen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Test im Renntier-RodeoIn anderen Disziplinen galt es, Geschenkbänder nach Augenmaß auf eine bestimmte Länge zu schneiden oder einen Weihnachtsbaum zu schmücken. Geschicklichkeit mussten die Weihnachtmann-Talente beim Schmieden und beim Rentier-Rodeo beweisen.
Außerdem musste jeder Kandidat fünf knifflige Fragen rund um das Thema Weihnachten beantworten, die ihnen eine sprechende Laterne stellte. Die Leuchten sind eine neue Touristenattraktion in Celle: Prominente Sprecher leihen ihnen ihre Stimme, um Passanten mit Anekdoten zu unterhalten. (dpa)