Im Golf von Aden: 

netzeitung.deDeutsche Marine vertreibt Piraten

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Die 'Sirius Star' war auch von Angriffen betroffen (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Die 'Sirius Star' war auch von Angriffen betroffen
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Ein Hubschrauber hat in einer Nothilfeaktion einen Angriff verhindert. Daraufhin verließen die Piraten das Gebiet. Unterdessen kündigte das Bundesverteidigungsministerium einen verstärkten Einsatz gegen die Seeräuber an.

Erneut hat eine Einheit der Deutschen Marine im Golf von Aden einen Piratenangriff auf zwei Handelsschiffe abgewehrt. Am Sonntag hätten Piraten mit Schnellbooten die Handelsschiffe «Humbodt Current» und «Lang Sing» angegriffen, hieß es am Montag auf der Internetseite der Bundeswehr.

In einer Nothilfeaktion habe die Fregatte Mecklenburg-Vorpommern ihren Bordhubschrauber in das betreffende Seegebiet geschickt. Die Piraten hätten dieses daraufhin verlassen. Beide Handelsschiffe setzten ihre Fahrt fort.

1400 Soldaten gegen die Piraten
Erst in der vergangenen Woche hatte die Fregatte «Karlsruhe» im selben Seegebiet einen Piratenangriff auf den britischen Tanker «Trafalgar» vereitelt. Auch sie schickte ihren bewaffneten Hubschrauber los. Daraufhin ließen die Seeräuber nach Angaben der Marine von dem Schiff ab.

Nach einem Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» will das Verteidigungsministerium für den EU-Einsatz «Atalanta» gegen die Piraten vor der somalischen Küste bis zu 1400 Soldaten bereitstellen. 500 Mann würden für den geplanten Einsatz einer Fregatte benötigt. Vorgesehen sei darüber hinaus auch, dass Sicherungskommandos auf Frachtern deutscher Reeder eingeschifft werden, die am Horn von Afrika unterwegs sind. (dpa)