17.11.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Küss mich, ich bin ein Gummibärchen!
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Vor rund einem Jahr wurde in einer Weingummi-Tüte ein lebloses Tier gefunden. Die Opposition hat nun Aufklärung in dem Fall gefordert.
Der Fund eines toten Frosches in einer Tüte Gummibärchen kommt in Dänemark vor das Parlament. Wie die Zeitung «Dagbladet» (Holstebro) am Wochenende berichtete, verlangen die Volkssozialisten in Kopenhagen Auskunft von der Regierung über Hintergründe für den Fund in einer zwei Kilo schweren Maxi-Packung aus einem Kiosk der Ortschaft Vinderup.
Er sei «empört über die Arroganz der Gesundheitsbehörde», sagte Oppositionssprecher Kristen Touborg. Die Behörde hatte ein Jahr nach dem Auftauchen des eingetrockneten Frosches in dem Produkt eines auch in Deutschland bekannten Weingummi-Herstellers mitgeteilt, sie habe die Hintergründe nicht aufklären können. Im Übrigen wäre auch der Verzehr des toten Tieres für niemanden gesundheitsschädlich gewesen.
«Woher wollen die das wissen?», fragte Touborg. Die Behörde habe nicht mal die Todesursache klären können. Sie musste auch auf die Frage passen, ob der Fremdkörper unter den Gummibärchen zur Gattung der Frösche in Jütland, dem dänischen Festland oder auf Seeland, der Insel mit der Hauptstadt Kopenhagen, gehört hatte. Ortsmedien monierten, dass unklar geblieben ist, ob der Frosch noch am Leben war, als er mit den Gummibärchen zusammenkam. (dpa)