Netzeitung Logo
 
DruckenVersenden
 

Höhere Gewalt: 

Vogelschwarm zwingt Ryanair-Flieger zur Landung

10. Nov 2008 14:25
Können ein Flugzeug auf Abwege bringen: Vogelschwärme
Bild vergrößern
Klingt nach einem echten Hitchcock-Szenario: Wegen kreuzenden Vogelschwärmen musste eine Maschine der Billig-Airline eine außerplanmäßige Landung einlegen. Es gab sogar Verletzte.

Nach Zusammenstößen mit Vogelschwärmen ist ein aus Frankfurt-Hahn kommendes Flugzeug des irischen Billigfliegers Ryanair am Montag auf dem römischen Flughafen Ciampino notgelandet. Eine Ryanair-Sprecherin sagte, zwei Besatzungsmitglieder und acht Passagiere seien mit kleineren Verletzungen vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden. Zuvor sei die Boeing 737 mit 166 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern an Bord ohne Zwischenfälle geräumt worden. Dabei hätten einige Fluggäste im hinteren Teil der Maschine Notrutschen benutzt.

Die Sprecherin sagte, mehrere Vogelschwärme seien mit dem Flugzeug zusammengestoßen. Deshalb habe sich der Pilot zu einem sogenannten Nothalt entschlossen. Dabei sei das Flugzeug aber nicht über die Landebahn hinausgeschossen. Sergio Lagnante von der italienischen Flugsicherheit in Ciampino sagte: «Die Maschine setzte am Rand der Piste auf, dann ist sie bis ans Ende der Landebahn gerutscht.» Für die Flugreisenden habe es keine sonderlichen Probleme gegeben.

Augenzeugen an Bord lobten die Leistung des Piloten: «Wir sind etwas hart gelandet, aber es ist alles gut verlaufen», sagten zwei Jugendliche aus Rom, «sie haben uns gesagt, dass ein Triebwerk von einem Vogelschwarm getroffen worden ist». Der Flughafen Ciampino wurde für den gesamten Tag gesperrt. Techniker untersuchten das Flugzeug auf Schäden. Nach ersten Angaben von Ryanair wurde das linke Fahrwerk bei der Landung beschädigt.

Die SWR-Moderatorin Brigitte Trapp, die in dem Flugzeug saß, berichtete: «Wir befanden uns im Landeanflug, als es plötzlich einen Schlag gegeben hat.» Es habe einige Schreie an Bord gegeben, Passagiere hätten gebetet. Nach der Landung habe Erleichterung an Bord geherrscht. Die Reaktion des Piloten und die Sicherheitsmaßnahmen bezeichnete Trapp als gut. Jedoch sei den Passagieren nichts gesagt worden. «Wir mussten uns alles selbst zusammenreimen», sagte Trapp dem Radiosender SWR1 Rheinland-Pfalz. (dpa)

 
Drucken
Versenden
  • Bookmark:
  • Mister Wong Webnews Yigg Linkarena Google My Space Del.icio.us Oneview Facebook Twitter
 
Zu weiteren Bildergalerien
Zu weiteren Bildergalerien
Zum Wissenstest

Alle Wissenstests

 
Abschied von «Jacko» am Ort der letzten Probe: 
«Don't Care About Us»: Jacksons letzte Moves
Zweite Autopsie stellt Erstickungstod fest: 
Pathologe schließt Selbstmord Carradines aus
Zum Wissenstest

Alle Wissenstests

Live Top 5
netzeitung.de auf Ihrer iGoogle-Seite
Zum Wissenstest

Alle Wissenstests

  •  Berlin 22°
  •  Hamburg 22°
  •  Köln 18°
  •  Frankfurt 21°
  •  Stuttgart 17°
  •  München 18°
Sie müssen JavaScript aktiviert und Flash 8 installiert haben, um diese Seite in vollem Umfang nutzen zu können.
Aus anderen Ressorts
Anzeigen:
Zur Autogazette

Geschäftsführer: Robert Rischke | Chefredakteurin: Domenika Ahlrichs | Impressum | Datenschutz
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2009 NZ Netzeitung GmbH
 
Vermarktung: DZH Online Media Sales Group GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.