06.11.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Teile der Fassade wurden abgesprengt
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
«Das Haus sieht aus wie nach einem Bombenanschlag», beschreibt ein Feuerwehrmann die Szene am Unglücksort. Mindestens ein Mensch wurde getötet. Die Ursache ist noch unklar, aber einen Gasanschluss gab es im Haus nicht.
In Mettmann in Nordrhein-Westfalen hat sich am Donnerstag in einem Mehrfamilienhaus eine schwere Explosion ereignet. Mindestens ein Mensch wurde dabei getötet, drei weitere Menschen sind verletzt worden. Insgesamt sind zehn Personen in dem Mehrfamilienhaus gemeldet. Ob es noch weitere Tote oder Verletzte gebe, ist noch unklar.
Bei dem Toten handelt es sich laut Feuerwehr vermutlich um den 24 Jahre alten Mieter der Dachgeschosswohnung, die von der Druckwelle verwüstet wurde. Weil das Haus einsturzgefährdet war, konnten die Einsatzkräfte die Leiche nicht sofort aus dem stark zerstörten Gebäude bergen.
«Das Haus sieht aus wie nach einem Bombenanschlag», sagte ein Sprecher. Die Fassade wurde abgesprengt, Dachgeschoss und Teile des Gebäudes stürzten ein. Nach ersten Erkenntnissen war es zunächst zu einer Explosion gekommen, dann brach ein Brand aus. «Wir wissen definitiv, dass es keinen Gasanschluss im Haus gab», sagte ein Feuerwehrsprecher. Alles Weitere sei zunächst Spekulation.
Ein Großaufgebot von Feuerwehren aus Mettmann und Umgebung sowie Technischem Hilfswerk war im Einsatz, um das Feuer zu löschen und das Haus abzustützen. (dpa/AP)