10. Okt 2008 21:48
Schon wieder ging es ums Rauchen: Nachdem er sich auf dem Oktoberfest betrunken hatte, stieg ein junger Mann mit Zigarette in den Bahnwaggon. Andere Passagiere schoben ihn nach draußen - wenig später schlug er brutal zu.
Der 23-Jährige habe zugegeben, am vergangenen Sonntag an einem Münchner U-Bahnhof den 43 Jahre alten Fernmeldemonteur zusammengeschlagen zu haben, teilten die Beamten mit. Der Auszubildende habe angegeben, auf dem Oktoberfest fünf bis sechs Maß Bier getrunken zu haben, bevor er in die U-Bahn stieg. In der Bahn zündete er sich eine Zigarette an. Die Fahrgäste, darunter der 43- Jährige, protestierten und schoben den jungen Mann schließlich aus der Bahn. Dieser spuckte dem Fernmeldemonteur daraufhin ins Gesicht und beschimpfte ihn. Als der 43-Jährige ihm folgte, schlug er ihn nieder und trat ihm gegen den Kopf. Der Mann erlitt eine Gehirnerschütterung, Gesichtsverletzungen sowie Schulter- und Hüftfrakturen.Erst als ein Passant zu Hilfe eilte, flüchtete der 23-Jährige. Der Zeuge sei mit Zivilcourage dazwischen gegangen und habe verhindert, dass der 23-Jährige weiter auf sein Opfer eintrat, sagte Kriminalrätin Silvia Staller.