10. Okt 2008 18:19
Als er durch Eisbärbaby Knut zur Berühmtheit wurde, war Thomas Dörflein die Aufmerksamkeit zu ungewohnt und eigentlich zu viel. Seine letzte Ruhe hat er nun so gefunden, wie es ihm entsprach: ganz ruhig.
Fans des Tierpflegers hatten gehofft, die Familie werde den ursprünglich von Dörfleins Freundin genannten Termin einhalten und so einer großen Öffentlichkeit die Teilnahme an der Beerdigung ermöglichen. Sie hatte den 13. Oktober ins Spiel gebracht, den Tag, an dem Knuts Ziehvater 45 geworden wäre. Doch nun war es der 10. Oktober. Dieser Termin war von allen Beteiligten geheim gehalten worden - mit Erfolg. So konnten Familie und Freunde in aller Stille Abschied nehmen.Dörflein war vor gut zwei Wochen an einem Herzinfarkt gestorben. (dpa/nz)