Notruf als Lachnummer:
Ermittlung gegen Youtube-Cop
Einen Beweis dafür habe er aber bislang aber noch nicht vorgelegt, schreibt das Blatt. Derzeit hätten die Anwälte der Beteiligten Akteneinsicht und damit auch Gelegenheit zur Stellungnahme. In den nächsten Wochen wolle die Staatsanwaltschaft den Fall dann abschließen.
Im Mai dieses Jahres war der Mitschnitt des Notrufs der damals 42-jährigen Mannheimerin beim Internetportal Youtube eingestellt worden. Er wurde binnen weniger Tage rund 200.000 Mal aufgerufen. In dem bereits drei Jahre zurückliegenden Anruf hatte sich die Frau in Mannheimer Mundart und mit derber Wortwahl über einen Ruhestörer beschwert.
Wie genau der Mitschnitt ins Internet gelangte, konnte dem Bericht zufolge nicht ermittelt werden. Nach früheren Angaben der Mannheimer Polizei wurden die Notrufe damals noch rund sechs bis acht Wochen lang auf DVD gespeichert. Wer den Mitschnitt kopierte und in Umlauf brachte, sei nach wie vor unklar. Der Landesdatenschutzbeauftragte Peter Zimmermann sagte dem Blatt, für die Daten habe zwar ein gewisser «Grundschutz» bestanden, doch es habe einige Schwachpunkte gegeben. (AP)
