Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Männer Frauen mit höheren Stimmen attraktiver finden und die Damen dies instinktiv einsetzen, um die Kerle in die Falle zu locken. Zwar seien die Stimmveränderungen nur gering, doch reiche dies wahrscheinlich schon aus, das gewünschte Resultat zu erzielen - man weiß ja, dass Männer bei Verlockungen jeglicher Art zur Schwäche neigen, selbst wenn sie, wie in diesem Fall, nur unbewusst wahrgenommen werden.Ob diese neuzeitliche Art von Sirenengesängen in der Praxis tatsächlich so funktioniert, wie die Forscher behaupten, sei dahingestellt. Woher etwa soll man wissen, ob die Tonlage der schönen Nachbarin in der Bar nicht stets in der Nähe des hohen C angesiedelt ist? Wie schnell könnte dies zu falschen Schlussfolgerungen führen. Andererseits liefert die Studie auch schöne Ausreden für den One-Night-Stand: Es war die Stimme, die mich schwachgemacht hat, Liebling.