Nach dem Tod von Knuts Pfleger : 

netzeitung.deObduktion soll Dörfleins Tod aufklären

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Die Staatsanwaltschaft will Klarheit über den Tod von Knuts Pfleger Dörflein (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Die Staatsanwaltschaft will Klarheit über den Tod von Knuts Pfleger Dörflein
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Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren angeordnet, um herauszufinden, woran der bekannte Tierpfleger so plötzlich gestorben ist. Damit will sie ein Fremdverschulden ausschließen.

Nach dem überraschenden Tod des erst 44 Jahre alten Ziehvaters von Eisbär Knut, Thomas Dörflein, hat die Berliner Staatsanwaltschaft eine Obduktion der Leiche angeordnet. So soll die immer noch unbekannte Todesursache ermittelt werden, wie Staatsanwalt Michael Grunwald am Dienstag mitteilte. «Der Tierpfleger ist nach bisherigen Erkenntnissen völlig überraschend zusammengebrochen und verstorben.» Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden oder gar einen Selbstmord lägen weiterhin nicht vor.

Grunwald berichtete, die Staatsanwaltschaft habe ein sogenanntes Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Die Obduktion diene «zum völligen Ausschluss eines Fremdverschuldens und zur weiteren Klärung der Todesumstände». Sie werde voraussichtlich noch am Dienstag stattfinden.

Der Ziehvater des weltberühmten Eisbärenbabys war am Montagmittag leblos in einer Wilmersdorfer Wohnung gefunden worden. Laut Medienberichten blieben sofortige Wiederbelebungsversuche eines Notarztes erfolglos. Der Pfleger hatte mit seinem aufopferungsvollen Einsatz für das verstoßene Eisbärenbaby die Herzen von Tierfreunden in aller Welt erobert. (AP)