Der Prozess gegen Josef Fritzl, der sich möglicherweise wegen 3000-facher Vergewaltigung und Mordes durch unterlassene Hilfeleistung an einem seiner Kinder verantworten muss, wird vermutlich schon im November beginnen. Für Verhandlung um den spektakulären Fall sind nach Medienberichten mindestens drei Verhandlungstage anberaumt. Zum Schutz der Opfer dürfte der größte Teil der Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Fritzl ist weitgehend geständig. Wie der «Kurier» am Samstag berichtete, weigert sich Elisabeth inzwischen, sich von einer Psychologin untersuchen zu lassen. Damit wollte die Staatsanwaltschaft Anhaltspunkte erhalten, wie stark die Schäden durch die 24-jährige Gefangenschaft sind. (dpa)