29.08.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Teile der Maschine werden geborgen
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Da mit dem Flugzeug etwas nicht stimmte, dachte die Airline darüber nach, es zu ersetzen. Das gab die spanische Verkehrsministerin im Parlament bekannt. Offenbar wäre die Explosion fast verhindert worden.
Die spanische Fluggesellschaft Spanair hatte unmittelbar vor der Katastrophe auf dem Madrider Flughafen erwogen, die Unglücksmaschine durch ein anderes Flugzeug zu ersetzen. Dies gab Verkehrsministerin Magdalena Alvarez am Freitag im spanischen Parlament bekannt. Das Unternehmen habe sich dann aber doch dafür entschieden, das Flugzeug von Typ MD-82 von einem Techniker überprüfen und starten zu lassen.
Der Pilot hatte vor dem Unglück einen Start abgebrochen, weil an dem Flugzeug Probleme an einem Temperaturfühler aufgetaucht waren. Spanair habe daraufhin erwogen, die Passagiere in eine Ersatzmaschine umsteigen zu lassen, diese Überlegung dann aber verworfen. Beim zweiten Startversuch stürzte die Maschine ab und ging in Flammen auf. 154 Menschen starben, 18 wurden verletzt.
Alvarez schloss aus, dass die finanziellen Schwierigkeiten von Spanair, einer Tochter der skandinavischen SAS-Gruppe, etwas mit dem Unglück zu tun gehabt haben könnten. Auf die möglichen Ursachen des Absturzes ging die Ministerin nicht ein. (dpa)