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Zwischenfall in Ryanair-Flugzeug: 

Auftauende Pilze zwingen zu Notlandung

26. Aug 2008 18:49
Ein ungewöhnlicher Zwischenfall brachte Verspätungen für Ryanair-Kunden
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Sofort nach dem ungeplanten Zwischenstopp brachte ein Krankenwagen einen Passagier mit Hautreizungen ins Krankenhaus. Die anderen Fluggäste mussten in eine andere Maschine umsteigen.

Auftauende Pilze haben eine Passagiermaschine zu einem ungeplanten Zwischenstopp auf dem Hunsrück-Flughafen Hahn gezwungen. Wie die Fluggesellschaft Ryanair in Dublin berichtete, war die Auftauflüssigkeit während des Fluges in der Nacht zum Dienstag aus einem Gepäckfach getropft. Ein darunter sitzender Passagier klagte anschließend über akute Hautreizungen.

Der Kapitän habe daraufhin entschieden, auf dem Flug von Budapest nach Dublin in Hahn zu landen, um eine medizinische Versorgung des Passagiers zu ermöglichen, sagte eine Ryanair-Sprecherin. Der Betroffene sei umgehend nach der Landung mit einem Krankenwagen in eine Klinik gebracht worden. Alle übrigen Passagiere hätten ebenfalls die Maschine verlassen und seien in ein in Hahn bereitstehendes Ersatzflugzeug umgestiegen. Eineinhalb Stunden nach der Zwischenlandung seien die Fluggäste zum Weiterflug nach Dublin gestartet.

Druckabfall in einem anderen Ryanair-Flugzeug

Das war nicht die einzige schlechte Nachricht von Ryanair. Ein Flug des Billigfliegers von Bristol in Großbritannien ins spanische Gerona wurde für die 168 Passagiere einer Boeing 737-800 der zum Horrortrip. Wegen eines plötzlichen Druckabfalls an Bord sank die Maschine am Montagabend fast im Sturzflug von 12.000 auf 2000 Meter und landete außerplanmäßig im französischen Limoges.

16 Fluggäste wurden verletzt. Nach Angaben des Billigflugunternehmens wurden sie mit Ohrenschmerzen ins Krankenhaus gebracht. Die Landung in Limoges erfolgte nach den Worten einer Unternehmenssprecherin aus Sicherheitsgründen. Wegen des Druckabfalls seien die Sauerstoffmasken herausgefallen. Erschrockene Fluggäste erzählten, dass das Flugzeug plötzlich enorm absackte und die Masken herunterfielen. Der schnelle Sinkflug bei einem Druckverlust ist für Piloten nichts Außergewöhnliches. Sie bringen das Flugzeug damit in eine Höhe, in der die Passagiere wieder ohne Hilfe atmen können. (AP/dpa)

 
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