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Laut Spaniens Regierung: 

Fünf Deutsche starben bei Flugzeugunglück

21. Aug 2008 22:10
In Madrid wurde während einer Schweigeminute der Opfer gedacht
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Nach einer Liste der Behörden kamen bei dem Inferno in Madrid auch 18 ausländische Fluggäste ums Leben, unter ihnen fünf Deutsche. Damit wurde die bisher befürchtete Opferzahl nach oben korrigiert.

Unter den 153 Toten der Madrider Flugzeugkatastrophe sind nach Angaben der spanischen Regierung fünf Deutsche. Das geht aus einer Liste mit 19 ausländischen Fluggästen des Spanair-Fluges nach Gran Canaria hervor, die am Donnerstagabend veröffentlicht wurde. Außerdem seien unter den Toten zwei Franzosen sowie jeweils ein Passagier aus Italien, der Türkei, Bulgarien, Brasilien, Mauretanien, Gambia und Indonesien.

Von den ausländischen Passagieren habe nur einer, ein Schwede, überlebt. Das Auswärtige Amt in Berlin konnte die Angaben aus Madrid zunächst nicht bestätigen und sprach nach dem Unglück vom Mittwoch weiter von vier Vermissten Deutschen. Die Unglücksursache war unterdessen weiter unklar.

Bei den vermutlich toten Deutschen handelte es sich um eine vierköpfige Familie aus Bayern. Die Eltern, die Mutter 38 Jahre und der Vater 50 Jahre alt, und ihre beiden kleinen Jungen (acht und fünf Jahre alt) aus dem Münchner Vorort Pullach standen auf der Passagierliste der Spanair-Maschine.

DNA-Spuren gesichert

Die endgültige Identifizierung der Opfer könne noch einige Tage in Anspruch nehmen, erklärte ein Außenamtssprecher. Die Polizei sicherte DNA-Spuren in der Wohnung der Vermissten, um bei einer eventuellen Identifizierung zu helfen. Die Angehörigen wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut.

Von den 172 Menschen auf dem Flug überlebten nur 19. Die Maschine stürzte noch auf dem Flughafen Madrid ab und ging in einem riesigen Feuerball auf. An Bord waren auch 22 Kinder, von denen nach bisherigen Angaben nur drei überlebten. Die Todesopfer wurden in ein Kongresszentrum in Madrid gebracht, wo sie identifiziert werden sollen. (AP/dpa)

 
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