21. Aug 2008 14:23
Frische Kräuter und Himbeeren enthalten die meisten Rückstände unerlaubter Pestizide. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace deckt auf, welche Obst- und Gemüsesorten außerdem belastet sind.
Dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Braunschweig warf die Organisation vor, seine Analysen nicht selbst auf verbotene Pestizide zu prüfen. Das BVL wollte zunächst keine Stellungnahme zu den Vorwürfen abgeben.Insgesamt spürte Greenpeace nach eigenen Angaben in den behördlichen Untersuchungsergebnissen 59 in Deutschland verbotene Agrargifte auf. Drei Viertel dieser illegalen Wirkstoffe gelten als besonders gesundheits- und umweltschädlich. 21 davon seien in der ganzen EU verboten. In sechs Proben sei die sogenannte akute Referenzdosis für Pestizide der Weltgesundheitsorganisation überschritten worden, erklärte Greenpeace. Derart belastete Lebensmittel könnten bei Kindern akute Gesundheitsschäden hervorrufen. (AP, dpa)