20.08.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Nicht immer sind Schüsse in den Kopf tödlich
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Einen bizarren Selbstmordversuch hat ein 84-Jähriger in der argentinischen Stadt Punta unternommen. Als die Polizei kam, konnte er noch gestikulieren.
Ein 84-jähriger Argentinier hat sich bei einem missglückten Selbstmordversuch fünf Kugeln in den Kopf geschossen und dennoch überlebt. Eine sechste Kugel habe sich der in der Stadt Punta Alta allein lebende Mann zusätzlich in den Bauch geschossen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Telam am Mittwoch unter Berufung auf die Polizei.
«Trotz der schweren Verletzungen war er sogar bei Bewusstsein, als wir ihn fanden. Zwar konnte er nicht sprechen, aber er saß in einem Sessel und machte sich mit Gesten verständlich», berichtete der Polizist Herman Rubén Gab.
Offenbar habe der Mann recht alte Munition verwendet, deren Pulver nicht mehr so heftig wie normal explodiert sei. «Sonst hätte schon der erste Schuss tödlich sein müssen», fügte Gab hinzu. Auch die Waffe sei schon ziemlich betagt gewesen. Der Patient wurde auf der Intensivstation eines Krankenhauses in ein künstliches Koma versetzt. (dpa)