Die beiden Männer müssten «jetzt nur im Zelt und trocken bleiben bis es aufklart». «Solange es Nebel und Schneetreiben gibt, verlieren sie die Orientierung», sagte Messner. Die Südtiroler säßen aber auf «einer 100-prozentig sicheren Stelle» und würden voraussichtlich über einen bekannten Weg absteigen. Die Männer hätten derzeit genügend Essen, Brennstoff und vor allem Kommunikation. «Das sind alles Hilfen, die es in den 1930er Jahren - der Zeit der großen Katastrophen am Nanga Parbat - ja nicht gab.»
Der Leiter der Expedition, der Südtiroler Karl Unterkircher, war am Dienstag vergangene Woche in eine Felsspalte gestürzt. Kehrer und Nones war es nicht gelungen, Unterkircher zu bergen. Kurz nach dem Unfall lief die Rettungsoperation für die beiden Überlebenden an. (AP/dpa)