Es ist nicht das erste Mal, dass die Freiwillige Feuerwehr des Ortes ins Zwielicht gerät. Bereits im vergangenen Jahr hatte eine junge Frau Anzeige erstattet, weil sie sich bei ihrer Aufnahme in die Freiwillige Feuerwehr sexuell belästigt fühlte. Die Geschädigte sagt in der «Bild»-Zeitung, sie sei an einen Baum gefesselt worden. Sie habe nur einen Bikini getragen: «Einer hob mein linkes Bein an, wollte mit schwarzem Filzstift in meiner Leistengegend unterschrieben. Einer rief noch: 'Dann können wir da unten auch noch rasieren.' Das ging einfach zu weit.« Allerdings war das Verfahren nach Angaben der Stadtverwaltung von der Staatsanwaltschaft eingestellt worden.
Doch sorgte dieser Streit offenbar für viel böses Blut im Ort. Die junge Frau wurde aus der Freiwilligen Feuerwehr ausgeschlossen, klagte sich aber vor Gericht wieder ein. Dass jetzt Bilder von den Aufnahmeritualen den Weg in die Medien fanden, sei möglicherweise auch eine Folge dieses Konflikts, sagte Raudszus.