02.07.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Ein Basejumper beim Einsatz
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Alles verlief zunächst normal: Ein Franzose sprang von der Westseite der Jungfrau in den Abgrund - doch plötzlich raste er ungebremst Richtung Boden. Viele solcher Fälle werden von Amateurfilmern dokumentiert. Mit Video
Ein 32-jähriger Franzose ist beim Basejumping auf der Westseite der Jungfrau im Berner Oberland zu Tode gestürzt. Er wollte am Dienstagnachmittag vom so genannten Melkstuhl aus talauswärts in Richtung Stechelberg fliegen, wie die Berner Kantonspolizei am Abend mitteilte. Auf der Höhe der Alp Stufenstein verlor er plötzlich an Höhe und prallte praktisch ungebremst auf den Boden. Der Mann war sofort tot.
Beim Basejumping springt man mit einem Fallschirm von einem festen Objekt (engl. «base»). Da die Absprunghöhe meist nur niedrig ist, ist die Zeit, den Fallschirm zu öffnen sehr kurz. Dementsprechend gibt es verschiedene Auslösearten, die den Fallschirm öffnen. Gefährlich sind auch plötzliche Seitenwinde, die die Basejumper erfassen und gegen die Gebäude oder Brücken schleudern. Dabei kommt es immer wieder zu Toten oder Verletzten. 120 starben in den Jahren zwischen 1981 bis 2007 beim Ausüben dieses Sports. (nz/AP)
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