Die Temperaturen sind bei ausbleibendem Regen seit April auf 45 Grad gestiegen. Besonders betroffen sind laut Hilfsorganisation die Provinzen Jovzjan und Faryab. Viele Familien schickten männliche Angehörige nach Pakistan oder in den Iran, um dort Arbeit zu finden und Geld für die Zurückgebliebenen zu schicken, heißt es weiter. Die Welthungerhilfe entsendet in den kommenden Tagen nach eigenen Angaben zwei zusätzliche Fachkräfte in die Region. Sie sollen gemeinsam mit den Bauern Strategien erarbeiten, die die Lebenssituation der Betroffenen langfristig verbessert und ihnen hilft, auf zukünftige Dürren besser zu reagieren. (AP)