Naive Millionärinnen im Web ausgenutzt: 

netzeitung.deObdachloser erlügt sich 100.000 Dollar

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Dreistigkeit kann reich machen: Vor allem im Netz. (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Dreistigkeit kann reich machen: Vor allem im Netz.
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Das Internet offenbart stetig neue kriminelle Dimensionen: In den USA hat sich nun ein Obdachloser in eine Single-Börse für Reiche eingeschmuggelt und seine leichtgläubigen Opfer mit einem plumpen Trick um ihr Geld betrogen.

Der 50-jährige Paul K. gab sich auf dem Web-Portal «Millionairematch.com» als Musikmanager aus, der Investoren für eine neue Firma zur Produktion von DVDs sucht.

Schamlos flirtete er die Millionärinnen an und bat die 13 Interessentinnen, ihm das Geld an die Adresse seiner Ex-Frau zu schicken.

Die naiven Frauen ließen einiges springen: 100.000 US-Dollar soll der Bettler mit seiner Masche erbeutet haben.

Die Einnahmen gab K. sofort für seine Spielsucht aus - so auch vergangene Woche in einem Casino in Atlantic City. Dort ging er dann den Ermittlern ins Netz, teilten die Justizbehörden am Mittwoch bei der Anklageerhebung in Souderton bei Philadelphia mit. Jetzt muss sich der Mann wegen Diebstahls und Betrugs verantworten. (nz/AP)