Die «Parade der Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen» zog auch viele Familien, Rentner, Persönlichkeiten von Sport, Politik und Kultur sowie Tausende Ausländer an. «Man sah Kinderwagen schiebende Mütter und so viele Kinder, das war toll», sagte Aktivist Alexandre Santos. Der Organisator der Moskauer Gay-Parade, Nikolai Alexejew staunte: «So ein Fest gibt Schwulen anderer Länder sehr viel Hoffnung.»Staatliche Unternehmen wie die Erdölgesellschaft Petrobras sponserten die Parade 2008 mit insgesamt umgerechnet rund 300.000 Euro. Sie wird in Sao Paulo seit 1996 gefeiert. Damals kamen nur knapp 2000 Teilnehmer. Seit 2004 steht sie im Guinness-Buch der Rekorde als größte Schwulenparade der Welt. (AP/dpa)