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Verbrechen in Amstetten: 

Fritzl heult jede Nacht in seiner Zelle

20. Mai 2008 15:45
Er sei mittlerweile ein
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Der Inzest-Vater sehnt sich nach seiner Familie. Er wolle seine Frau und die Kinder sehen, um alles zu erklären. Die Polizei untersucht derzeit, ob die Anklageliste erweitert werden muss.

Der Amstettener Inzest-Vater spricht in Haft offenbar nur davon, dass er seine Familie unbedingt wiedersehen will. Das hat der britische «Mirror» aus dem Gefängnis erfahren. Im Gegensatz zu den ersten Tagen, als Josef Fritzl vor allem arrogant und kalt wirkte, sei er nun ein gebrochener Mann und befinde sich in einer tiefen Depression, schreibt die Zeitung.

«In den vergangenen drei Wochen hat sich Fritzls Stimmung komplett gewandelt», zitiert der «Mirror» eine Quelle aus der Haftanstalt St. Pölten. «Er weint die ganze Nacht und hat stark abgenommen – er vegetiert nur vor sich hin.» Selbst auf eine Stunde an der frischen Luft verzichtet er.

Seinem Verteidiger soll er gesagt haben: «Ich möchte meine Familie sehen, um die Sache zu erklären und ich will wissen, wie es ihnen geht». Die Quelle fügte laut «Mirror» hinzu: «Das ist schon seltsam, dass ein Mann, der seine Familie so lange im Keller gefangen hielt, sich nun plötzlich um sie Sorgen macht.» Besuch hatte Fritzl bisher nur von einem unbekannten Freund.

Die Polizei will nun offenbar Elisabeth Fritzl vernehmen, um herauszufinden, ob ihr Vater wegen Mordes angeklagt werden kann. Die Beamten gehen davon aus, dass er für den Tod von Elisabeths Sohn Michael verantwortlich sein könnte, weil das Neugeborene ohne ärztliche Hilfe im Keller starb. (nz)

 
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