Aus dem Spamfilter:
Professor Chávez' Merkel-Test
16.05.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Merkel sagte daraufhin, dass Chávez nur ein kleiner, unbedeutender Wissenschaftler sei. Merkel erreichte auf Chávez' Gleichmut-Skala fünf von fünf möglichen Punkten.
Der Autonomen-Vergleich: «Sie (die Kanzlerin) kommt hierher und wirft mit Steinen. Ich kenne die Gründe nicht, weshalb einige europäische Staatschefs hierher kommen, um sich mit uns zu treffen und schon vor ihrer Ankunft Steine werfen». So giftete Professor Chávez beim Außentermin auf einem Ölfeld im venezolanischen Bundesstaat Guaricó am 14. Mai.)
Merkels Reaktion: Sie werde bei ihrer Reise durch Lateinamerika jeden freundlich begrüßen. Vier Punkte.
Die Vernunft-Provokation: Merkel solle sich «wie eine Staatsfrau» benehmen und nicht «Pfeile schießend» nach Lateinamerika kommen. Merkel weise «ein merkwürdiges Verhalten auf», ihr fehle «alles, einschließlich Vernunft». (Professor Chávez am 16. Mai in Caracas)
Merkels Reaktion zur Frage einer möglichen Begegnung mit dem Forscher: «Ich glaube, wir werden uns gut vertragen, und es wird ein gutes Treffen.» Fünf Punkte.
Im November vergangenen Jahres hielt er in Santiago de Chile ein Impulsreferat über die Provokation von Wirtschaftschefs. Nebenbei reizte er den anwesenden spanischen König Juan Carlos derart, dass dieser sich genötigt fühlte, ihn zu duzen und ihm harsch über den Mund zu fahren. «Warum hältst Du nicht endlich den Mund?», fragte der Monarch den Professor, nachdem dieser den früheren spanischen Regierungschef José María Aznar wiederholt als «Faschisten» bezeichnet hatte. Nur ein Punkt für Juan Carlos. (nz)

