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Nach Transvestiten-Skandal: 

Erpresster Ronaldo wird wieder Vater

12. Mai 2008 21:09
Ronaldo erlebt unruhige Zeiten
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Die Freundin des Fußballers ist schwanger – allerdings auch aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen, nachdem der labile Star sich mit Transvestiten eingelassen hatte. Ronaldo hofft jetzt auf Versöhnung.

Wenige Tage nach einem Sex- und Polizeiskandal sorgt Brasiliens Fußballidol Ronaldo wieder für Schlagzeilen: Der Stürmer des AC Mailand wird zum zweiten Mal Vater. Die Mutter Ronaldos bestätigte am Montag den Bericht eines Klatschkolumnisten, dass die Freundin des 31-Jährigen schwanger sei.

«Ich bin sehr glücklich. Wir alle haben gefeiert», sagte Sonia Nazario de Lima Medien in Rio de Janeiro. Sie habe von der Schwangerschaft am Samstag erfahren. Ronaldo hat bereits einen achtjährigen Sohn namens Ronald, der mit der Mutter (Ronaldos früherer Ehefrau Milene Domingues) in der spanischen Hauptstadt Madrid lebt.

Medien spekulierten am Montag, die Schwangerschaft könne die Aussöhnung des Pärchens nach dem Skandal begünstigen. Die 23-jährige Freundin Bia Antony war vor zwei Wochen aus der gemeinsamen Wohnung in Rio ausgezogen, nachdem Ronaldo in einem Stundenhotel Ärger mit drei Transvestiten gehabt hatte, die als Prostituierte arbeiten.

Im einzigen Interview nach dem Skandal räumte Ronaldo vor einer Woche ein, er schäme sich sehr, weil er «dumm gehandelt» habe. Obwohl er in einem Stundenhotel mit drei Transvestiten gewesen sei, sei er nicht homosexuell, versicherte der Weltmeister von 2002, der in seiner Heimatstadt Rio de Janeiro eine Knieverletzung auskuriert.

Ronaldo hatte vor zwei Wochen in einem Stundenhotel am Strand von Rio eine heftige Auseinandersetzung mit drei Transvestiten. Die Prostituierten warfen Ronaldo vor, die vereinbarte Zahlung verweigert und Drogen konsumiert zu haben. Einer der Transvestiten filmte die Diskussion und stellte das Video ins Internet. Ronaldos Pressesprecher versicherten, der Fußballprofi sei erpresst worden. Alle Verwickelten mussten zur Klärung des Sachverhalts auf die Wache. Vor einigen Tagen nahmen die Transvestiten alle Vorwürfe zurück. (dpa)

 
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