11. Mai 2008 15:20
Bei den seit Donnerstag tobenden Wirbelstürmen in den USA sind zahlreiche Menschen verletzt worden, viele gelten als vermisst. Einen Überblick über die Schäden gibt es noch nicht.
Von den seit Donnerstagabend wütenden Wirbelstürmen waren am Samstag vor allem die Bundesstaaten Oklahoma, Arkansas und Missouri betroffen. Allein in Oklahoma wurden am Samstag fünf Tornados registriert. Zwölf Menschen starben nach Angaben des Katastrophenschutzes in Missouri, die meisten nahe des Ortes Seneca nicht weit von der Grenze zu Oklahoma. Dort wurden in dem kleinen Ort Picher sieben weitere Menschen getötet, unter ihnen ein kleines Kind. «Unsere Gedanken und Gebete sind mit den Menschen in Picher», hieß es in einer Stellungnahme des Gouverneurs von Oklahoma, Brad Henry, der am Sonntag den schwer verwüsteten Ort besuchen wollte. Allein in Oklahoma gab es dem US-Sender CNN zufolge mindestens 150 Verletzte. Zahlreiche Gebäude in mehreren Orten waren völlig zerstört, die Stürme entwurzelten Bäume und wirbelten Autos durch die Luft. In Arkansas waren dem Sender ABS zufolge noch am Sonntagmorgen Menschen in zusammengestürzten Häusern gefangen, Katastrophenschutz und Feuerwehr seien dabei, sie zu retten. (dpa)