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Schwere Zerstörungen: 

Tote und Verletzte nach Tornados in den USA

11. Mai 2008 15:20
Oklahoma wurde von den Tornados schwer getroffen
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Bei den seit Donnerstag tobenden Wirbelstürmen in den USA sind zahlreiche Menschen verletzt worden, viele gelten als vermisst. Einen Überblick über die Schäden gibt es noch nicht. Mit Video.

Bei schweren Tornados sind am Samstag im Mittleren Westen und im Südosten der USA mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche Menschen wurden verletzt. Über die Zahl der Verletzten und das Ausmaß der Schäden an Gebäuden, Straßen und Brücken gab es am Sonntag dem US-Sender ABC zufolge noch keinen Überblick. Die Energieversorgung brach angesichts vieler umgeknickter Strommasten in vielen Orten der betroffenen US-Staaten zusammen.

Einheiten der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes suchten in den Trümmern zerstörter Gebäude nach möglichen Verschütten. Viele Menschen galten laut ABC am Sonntagvormittag noch als vermisst. Zudem war der Südosten der USA nach Angaben des nationalen Wetterdienstes auch am Sonntag von neuen Stürmen bedroht.

Von den seit Donnerstagabend wütenden Wirbelstürmen waren am Samstag vor allem die Bundesstaaten Oklahoma, Arkansas und Missouri betroffen. Allein in Oklahoma wurden am Samstag fünf Tornados registriert. Zwölf Menschen starben nach Angaben des Katastrophenschutzes in Missouri, die meisten nahe des Ortes Seneca nicht weit von der Grenze zu Oklahoma. Dort wurden in dem kleinen Ort Picher sieben weitere Menschen getötet, unter ihnen ein kleines Kind.

«Unsere Gedanken und Gebete sind mit den Menschen in Picher», hieß es in einer Stellungnahme des Gouverneurs von Oklahoma, Brad Henry, der am Sonntag den schwer verwüsteten Ort besuchen wollte. Allein in Oklahoma gab es dem US-Sender CNN zufolge mindestens 150 Verletzte. Zahlreiche Gebäude in mehreren Orten waren völlig zerstört, die Stürme entwurzelten Bäume und wirbelten Autos durch die Luft. In Arkansas waren dem Sender ABS zufolge noch am Sonntagmorgen Menschen in zusammengestürzten Häusern gefangen, Katastrophenschutz und Feuerwehr seien dabei, sie zu retten. (dpa)

Tornado-Video einer Überwachungskamera

 
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