Sie hatten zwei Jahre mit der Veröffentlichung gewartet: Nachdem Interpol am Dienstag Fotos eines Kinderschänders ins Internet gestellt hat, überschlugen sich die Hinweise.
Binnen 24 Stunden nach dem Start einer weltweiten Foto-Fahndung nach einem mutmaßlichen Kinderschänder hat Interpol bereits 200 Hinweise erhalten. Die internationale Polizeiagentur veröffentlichte am Dienstag sechs Bilder eines Mannes, der auf Internet-Fotos beim Missbrauch von Jungen aus Südostasien zu sehen ist.
In den ersten zwölf Stunden nach Fahndungsbeginn sei die Interpol-Homepage 30 Mal häufiger als gewöhnlich besucht worden, hieß es in einer Erklärung vom Mittwoch. Die Antworten seien «sehr positiv». Vor sieben Monaten hatte die Organisation erstmals mit einem Foto nach einem Pädophilen gefahndet. Binnen elf Tagen konnte der Mann daraufhin in Thailand gefasst werden. (AP)