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Hintergrund Mount Everest: 

Schroff, riesig, eiskalt - der ultimative Berg

07. Mai 2008 10:41
Der höchste Berg der Welt
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Viele wollten ihn bezwingen, wenige schafften es: Auch in Zeiten des Massentourismus ist das «Dach der Welt» nur unter größten Strapazen zu erreichen.

Der Mount Everest ist der höchste Berg der Erde. Er liegt im Himalaya an der Grenze zwischen Nepal und dem von China annektierten Tibet. Sein 8848 Meter hoher Gipfel ist immer schneebedeckt. Im Winter können die Temperaturen bis auf minus 60 Grad sinken.

Benannt ist der Riese nach dem Briten George Everest, der bis 1843 die Vermessung Indiens leitete. Dabei wurde die Lage und Höhe des Everests erstmals festgehalten.

Die ersten Bezwinger

Die ersten Besteigungsversuche gab es zu Beginn der 1920er Jahre von der tibetischen Nordseite aus.

Sir Edmund Hillary
Manche Sportler überstiegen schon damals die 8000-Meter-Marke, bevor sie umkehren mussten. Die Ersten, die den Berg bezwangen, waren der Neuseeländer Edmund Hillary und der Nepalese Tenzing Norgay am 29. Mai 1953. Der italienische Extrem-Bergsteiger Reinhold Messner und sein österreichischer Begleiter Peter Habeler erreichten den Gipfel im Königreich Nepal 1978 erstmals ohne Sauerstoffgerät.

Reinhold Messner
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Viele überlebten die gefährliche Tour über Eis und schroffe Felsen nicht. Bis heute hat der Versuch, den höchsten Berg der Erde zu bezwingen, mindestens 200 Menschen das Leben gekostet. Mehr als 3680 Sportler aus über 40 Nationen sollen es geschafft haben - auf inzwischen mehr als zehn verschiedenen Routen.

Göttin-Mutter der Erde

Der zunehmende Andrang von Bergsteigern aus aller Welt wird von Umweltschützern kritisch gesehen. Sie beklagen die Kommerzialisierung und Verschmutzung des wohl rund 60 Millionen Jahre alten Berges. Vor allem wegen zunehmender Umweltprobleme fordern sie, den Tourismus einzuschränken. Den Einheimischen ist der Mount Everest heilig. Die Nepalesen nennen ihn Sagarmatha, übersetzt «Himmelsgöttin». Die Tibeter gaben dem Berg den Namen Chomolungma, was «Göttin-Mutter der Erde» bedeutet. (nz/dpa)

 
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