04. Mai 2008 13:29, ergänzt 17:23
Im dem südostasiatischen Land hat ein Wirbelsturm zahlreiche Menschen getötet und schwere Schäden angerichtet. Teile Ranguns, der größten Stadt des Landes, wurden verwüstet. UN-Helfer blieben in den blockierten Straßen stecken.
Wie erste Fernsehbilder zeigten, wurden in Rangun bei Windgeschwindigkeiten von teils mehr als 200 Kilometern in der Stunde tausende Häuser abgedeckt und Bäume umgerissen. Im Hafen sanken mehrere Schiffe oder wurden gegen die Hafenmolen geschleudert. Telefon- und Internetleitungen waren unterbrochen. Augenzeugen in der Stadt sagten, der Wirbelsturm habe hunderte Dächer abgedeckt und Hotels, Schulen und Krankenhäuser beschädigt. Der internationale Flughafen von Rangun war am Sonntag geschlossen. Tausende Menschen flüchteten in Notunterkünfte.Die meisten anderen Todesopfer gab es in der Delta-Region von Irrawaddy. Dort stürzten in der Ortschaft Labutta 75 Prozent der Behausungen ein, wie der vom Militär betriebene Fernsehsender Myaddy berichtete.