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Leserstimmen: «Weiter so»

05. Jul 2004 10:48, ergänzt 08. Jul 2004 01:22
Zum Abschluss der Debatte wollen wir den besten Beitrag zum Thema bringen.

Die Attacke der FAZ gegen die Netzeitung hat ein erfreuliches Leserecho zu Tage gefördert - wir bedanken uns sehr herzlich für die rege Teilnahme und die ermutigende Unterstützung.

Wir wollen die Debatte an dieser Stelle in der Netzeitung beenden und werden sie, wenn von den Lesern gewünscht, in «Speakers Corner» fortführen - wozu haben wir denn ein solch tolles Forum!

Das Schlusswort soll an dieser Stelle Michael Angele erhalten. Er ist einer der Autoren unseres Altpapiers und irgendwie symbolisch für die Lage am Zeitungsmarkt: Er stieß zur Netzeitung, weil die FAZ ihre «Berliner Seiten» dichtmachen musste, und wurde einer ihrer profiliertesten Schreiber.

Im folgenden Altpapier (vom Mittwoch, 7. Juli) liefert Angele eine brillante Lockerungsübung zum aktuellen Streit:

Das FAZ/Netzeitungs-Altpapier

Klar, in diesen aufgewühlten Tagen brodelt es natürlich in der Gerüchteküche. Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut, die vierzehn heißesten Gerüchte auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen.


Gerücht Nr. 1:

Nachdem sie im «FAS»-Artikel von den Hungerlöhnen der Netzeitungs-Mitarbeiter lesen mussten, haben mehrere «FAZ»-Redakteure spontan beschlossen, künftig 10% von ihrem Monatslohn (netto) an die Bedürftigsten unter diesen Mitarbeitern abzugeben.

Falsch

Gerücht Nr. 2:

Die Netzeitung gründet ihre eigene Nachrichtenagentur.

Falsch

Gerücht Nr. 3:

Bei der FAZ arbeitet man ab sofort auch nachts und aktualisiert den Online-Auftritt rund um die Uhr.

Falsch

Gerücht Nr. 4:

Die Netzeitung bringt die nächste Ausgabe von Sie redigieren und schreiben die FAZ

als Vorabdruck.

Falsch

Gerücht Nr. 5:

Die FAZ druckt die Buchtipps der Netzeitung erst in ihrem Feuilleton nach und leitet sie dann an Elke Heidenreich weiter.

Falsch

Gerücht Nr. 6:

Die Netzeitung liefert den Content für das wieder belebte FAZ Business-Radio.

Falsch

Gerücht Nr. 7:

Das Feuilleton der FAZ zieht nach Berlin um und übernimmt die leeren Räume in der Albrechtstraße 10 (Sitz Netzeitung).

Falsch

Gerücht Nr. 8:

Das Häufchen Journalisten der Netzeitung zieht geschlossen in die leeren Räume an der Mittelstraße 2-4 (Sitz FAZ Berlin).

Falsch

Gerücht Nr. 9:

Die Netzeitung schafft für jeden ihrer Mitarbeiter einen Duden an.

Falsch

Gerücht Nr. 10:

Die Mitarbeiter der Netzeitung schlottern vor Angst.

Falsch

Gerücht Nr. 11:

Der wahre Geldgeber im Hintergrund der Netzeitung heißt Hugo Müller-Vogg (ex Herausgeber FAZ).

Falsch

Gerücht Nr. 12:

Frank Schirrmacher wird Chefredakteur der Netzeitung.

Falsch

Gerücht Nr. 13:

Michael Maier wird Geschäftsführer der FAZ.

Falsch

Gerücht Nr. 14:

Die FAS hat in ihrem Artikel die Netzeitung mit der

Netzzeitung

verwechselt.

Richtig

(Ende des Altpapiers)

Thema: FAZ vs. Netzeitung
In einer Replik auf Michael Maiers Editorial schreibt der Autor des umstrittenen «FAS»-Artikels, Stefan Niggemeier, am 7. Juli im FAZ.net von einer «Auswahl aus angeblichen Leserzuschriften» an die Netzeitung. Wir verwahren uns gegen Niggemeiers Unterstellung, dass wir Leserbriefe einseitig nach Tendenz auswählen oder fälschen. Das Meinungsbild der hier veröffentlichten Leserzuschriften ist vollständig, und alle Leserbriefe, die uns namentlich gekennzeichnet per Mail erreichten, wurden ungekürzt veröffentlicht. d. Red.

Christian Eckert, Donnerstag, 8. Juli, 00:06

Sehr geehrte Netzeitung-Redakteure, lieber Herr Maier,

Ich bin kein regelmässiger Leser der FAZ; diese Story in der letzten Sonntagsausgabe jedoch habe ich gelesen. Abgesehen davon, dass sie mir oberflächlich recherchiert vorkam und unterschwellig polemisch wirkt (so empfand ich das jedenfalls), konnte ich bislang kein Nachlassen der journalistischen Qualität der Netzeitung feststellen, deren treuer, täglicher Leser ich von Anfang an bin.

Wo immer ich an einem Rechner arbeite, lege ich Ihre URL in die Bookmarks des Browsers - gleich nach Spiegel Online. Schnell einen guten Überblick über die Nachrichtenlage - das ist die Netzeitung. Dass die Situation für Journalisten derzeit allgemein nicht leicht ist, dürften selbst die Schreiber der FAZ am eigenen Leib verspürt haben... Und die Rezepte der Print-Herausgeber gegen schwindende Auflagen und sinkende Anzeigenaufkommnen sind oftmals mehr als fragwürdig, sowohl in journalistischer wie sozialer Hinsicht.

Als modernes Medium müssen Sie allerdings - wie alle anderen, auch - damit leben, kritisch beäugt und auch hinterfragt zu werden. Genau wie die FAZ, die sich fragen lassen muss, was sie uns mit diesem Artikel an aufregenden Neuigkeiten eigentlich erzählen wollte. Und warum. Ich wünsche Ihnen und Ihren Geldgebern die nötige finanzielle Decke und das Durchhaltevermögen, das sie brauchen, um auch weiterhin die Netzeitung herauszugeben. Wenn sich die journalistische Qualität sich noch verbessern lässt, so sollten Sie dies stets als Chance begreifen und diese nutzen. Denn Deutschlands Presselandschaft wäre um einiges ärmer, gäbe es Sie nicht mehr.

Mit kollegialen Grüßen Christian Eckert

Herbert Starmühler, Mittwoch, 7. Juli


Lieber Herr Maier,

ich gratuliere zur besten Werbung, die Ihnen die Kollegen von der FAZ geschenkt haben. Übrigens habe ich schon lange nicht außerhalb von Schülerzeitungen einen derartig recherchefernen und unterstellungswütigen Text gelesen. Der war nicht wirklich in der FAZ am Sonntag, oder ...?

Wünsche Ihnen alles Gute, viele Break-Even-Monate und Millionen von AdImpressions.

LG Herbert Starmühler
Geschäftsführer, Chefredakteur
diepresse.com, Wien

R.Verstappen, Mittwoch, 7. Juli 18:32


Hallo,

ich bin etwas erstaunt über die FAZ-Debatte. Wie bei jeder Zeitung entscheidet der Leser welches Profil seine Zeitung haben soll. Dabei wird selbstverständlich nicht die komplette Zeitung gelesen! Gerade bei der FAZ ist es den meisten Lesern wohl nicht möglich, alles zu lesen. Was dies für einen unnützen Verbrauch wertvoller Ressourcen bedeutet - ganz abgesehen von den Anzeigen - ist für jeden, der darüber nachdenkt, klar ersichtlich. Hier liegt neben der Schnelligkeit des Mediums Internet ein riesiger Vorteil der Netzeitung. Übrigens ist es im Internet möglich, wenn man weiß was man suchen soll, immer noch weitere Informationen zu bekommen!

mfg R.Verstappen

Rosemarie Hoffmann, Mittwoch, 7. Juli 16:31

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe schon sehr lange die Netzeitung bei meinem PC als Startseite eingerichtet. Wenn ich meinen PC einschalte werde ich als erstes immer umfassend und vor allem «ganz aktuell» informiert. Auch wenn ich wissen will, wie meine Aktien stehen, bin ich sehr schnell auf der für mich interessanten Seite. Was will man mehr?

Dass die FAZ sich so mit der Netzeitung beschäftigt, zeigt m.E. nur, dass die FAZ die Netzeitung als (wenn auch nur kleine) Konkurrenz sieht.

Sie sollten sich jedenfalls nicht beirren lassen. Machen Sie weiter so!

Viele Grüsse
Rosemarie Hoffmann
(eine treue NZ-Leserin)

Dagmar Hohl, Mittwoch, 7. Juli 14:36

oder doch lieber andersherum? Meiner Meinung nach ist das Getöse, das um den Artikel in der FAS (nicht FAZ) gemacht wird, viel zu groß. Wenn die von Herrn Niggemeier recherchierten Ergebnisse nicht stimmen, so haben Sie doch nach wie vor die Möglichkeit, den Gegenbeweis anzutreten. Wie schon Herr Markwort immer sagt (zugegebenermaßen etwas abgegriffen): Fakten, Fakten, Fakten. Und dabei immer an die Leser denken. Und als Nutzerin sowohl der Netzeitung als auch treuer Leserin der FAZ kann ich nur sagen: Vergleiche zwischen beiden Zeitungen müssen hinken, weil die Ansätze völlig unterschiedlich sind. Natürlich ist eine Zeitung im Internet aktueller, aber die umfassenden Hintergründe zu wichtigen Ereignissen gleich welcher Art bietet mir eben nur die gedruckte Zeitung, die ich jederzeit
überall (ohne Internetzugang) lesen kann. Und wer weder FAZ, FAS, Welt, Zeit noch Netzeitung oder Bild oder was auch immer lesen möchte, der muß das ja nicht tun. Ein bißchen mehr Gelassenheit würde der Netzeitung in diesem Zusammenhang sicherlich gut stehen. Oder gilt doch das Sprichwort: Getroffene Hunde bellen?

Freundliche Grüße
Dagmar Hohl

Daniel Zirkelbach, Mittwoch, 7. Juli 12:39 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

Im FAZ-Artikel werden angebliche Missstände bei der Netzeitung angeprangert. Die Angaben beruhen auf Zeugenaussagen von Personen, die namentlich nicht genannt werden. Dies ist eine übliche Vorgehensweise. Bei Nachrichten - gerade im Internet - wird sonst sehr wenig Wert auf genaue Angabe von Quellen gelegt, aus
denen verbreitete Informationen stammen. Dass dieser Punkt also ausgerechnet von der Netzeitung bemängelt wird, finde ich zumindest eigenartig (wer im Glashaus
sitzt...)

Die Zuschriften von Netzeitungsfans sind fast ausschließlich polemisch. Es ist offensichtlich, dass keiner der Leser in der Lage ist, sich über die angeblichen Missstände ein Urteil zu erlauben. Also geht auch fast keiner darauf ein - spielt ja keine Rolle. Es wird lediglich auf primitive Weise versucht, alles bei der FAZ möglichst schlecht zu machen und somit die Glaubwürdigkeit des Artikels zu untergraben. Es nicht sein kann, was nicht sein darf...

Ich möchte mir ein Urteil über die Inhalte des Artikels auch nicht erlauben. Aber die Plausbililät spricht tatsächlich dafür, dass zumindest einige der Vorwürfe auf tatsächlichen Missständen beruhen.

viele Grüße
Daniel Zirkelbach

Lothar Mickel, Mittwoch, 7. Juli 08:06

Liebe Netzeitungsmacher,

Ihr habt es überhaupt nicht nötig, Eure Zeit mit der Kritik der FAZ zu verschwenden, weil Ihr einfach Spitze seid. In der deutschen Medienlandschaft fällt es sehr schwer, eine topaktuelle objektive Berichterstattung mit hohem Realitätsgehalt zu finden und genau das zeichnet Euch aus. Ein Printmedium wird Euch sowieso nie das Wasser reichen können und selbst TV- und Radiomedien liefern nicht die informative Tiefe, wie sie bei Euch zu finden ist. Das beruht auch auf dem faszinierenden Medium Internet. Wobei Eure herausragende redaktionelle Arbeit natürlich ausschlaggebend ist.

Also Euch bleibt garnichts anderes übrig, als so weiterzumachen wie bisher!

Beste Grüße
Lothar Mickel

Manfred Bartsch, Mittwoch, 7. Juli 06:45

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich finde es schon auffällig, dass sich in den Leserbriefen neben dem zweifelsohne verdienten Zuspruch auch die konstruktive Kritik an der NZ durchsetzt.

Das ist richtig so, denn gerade ein elektronisches Medium kann sich vermutlich nicht lange auf Erreichtem ausruhen.

Insofern hat das Geschrei der FAZ allemal seinen Sinn gehabt.

Mehr im Internet: NZ vs. FAZ in den Weblogs
Gut, wenn ich lese, dass insbesondere die Sparte «Personality» von der Bild-Zeitung abgekupfert scheint, dann meine ich, selber Schuld wer überhaupt Personalties liest, aber es ist richtig, Branchenkennern muss das sofort auffallen!

Im Übrigen werden die Leser am Kiosk oder mit der Maus abstimmen, und hier wie da dreht es sich leider immer gleich auch um Arbeitsplätze.

Gruß aus Hamburg
Manfred Bartsch

Karl Wolff, Mittwoch 7. Juli 02:22

Lieber Herr Dr. Maier,

sehen Sie doch die Bemerkungen der FAZ unter dem Motto «Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt.» Ich verfolge die Netzeitung seit ihrer Gründung und schließe mich den begeisterten Meinungen an. Mir ist es gleichgültig, ob Sie 50 oder 5 Redakteure beschäftigen. Wichtig ist der Output. Und der stimmt bei der Netzeitung.

Mehr im Internet: NZ vs. FAZ in den Medien
Die FAZ hat sicherlich ein Motiv für diesen Angriff. Erst (als ich noch in Deutschland war) wollte man vom Internet überhaupt nichts wissen. Dann aber nur bedingt und weiter: Nur bedingt gegen Bezahlung. Und nachdem es bei der FAZ immer weiter heruntergeht, die Anzeigenerlöse sinken, hat man wahrscheinlich bei der Geschäftsleitung (wer wohl?) sich ein Willfähigen Mitarbeiter gesucht, nach dem Motto «Niggemeier, jetzt hauen Sie mal anständig auf die Pauke und zeigen es denen!» Und das sieht dann so aus, dass er am Anfang schreibt (seine Meinung?): «Diese Netzeitung ist mit anderen Worten eine richtig gute Idee. Wenn es sie nicht gäbe, müsste man sie erfinden. Und einige Zeilen spaeter schreibt er: »Ohne Michael Maier würde es diese Netzeitung nicht mehr geben.«

Nehmen wir einmal an, dass diese anerkennenden Worte die persoenliche Meinung des Herren Niggemeier ist, der notgedrungen der Stimme seines Herrn FAZ)gehorchen musste.

Meine Meinung: Dieser Artikel ist nicht nur boshaft sondern eine ganz niederträchtige Verunglimpfung wie sie verletzender nicht schlimmer sein kann. Von der menschlichen wie auch von der beruflichen Journalistenseite. Herr Niggemeier sollte sich schämen.

Mein Rat: Unternehmen Sie nichts. Herr Niggemeier ist »zu klein«, um Ihnen schaden zu können, und die FAZ ist (inzwischen) so altbacken geworden, dass sie in die heutige Zeit fast nicht mehr hineinpasst. Weiter so, lieber Herr Maier, die Leserzuschriften zeigen, dass Sie auf dem richtigen Weg sind.

Freundliche Gruesse
Karl-Ernst Wolff
Ontario/Canada

Walter Homolka, Mittwoch, 7. Juli 01:09

Wer Informationen haben will, bevor sie die Agenturen erreichen, kann sie in der Netzeitung oft finden. Und wer die betuliche politische Festlegung der Printmedien umgehen will, ist hier auch richtig. Netzeitung: weiter so!

Walter Homolka, Berlin

Bernard Bock, Dienstag, 6. Juli 22:29

Hallo liebe Netzeitung-Redaktion,

lasst Euch nicht von der FAZ einschüchtern! Die Nachteile, die eine Online-Zeitung gegenüber einer Papier-Zeitung hat (Umfang, Übersicht), wird durch die höhere Aktualität und Interaktivität ausgeglichen. Wer die Online und Print einfach vergleicht, beweist mangelnde Medienkompetenz!

Einen Verbesserungsvorschlag habe ich trotzdem für Euch: Auch online würde ich ich gerne etwas ausführlichere Artikel lesen. Es muss ja nicht gleich eine Textwüste werden! Und auf Euren WAP-Seiten wäre mehr Text als nur der erste Absatz ebenfalls wünschenswert.

Grüße
Bernhard

Anm. d. Red.: Wir stellen unsere Artikel für WAP im Volltext bereit (wap.netzeitung.de). Wieviel Absätze dargestellt werden, ist vom jeweiligen Handy(browser) abhängig.

Martin Reiss, Dienstag, 6. Juli 22:04

Liebe Redaktion der Netzeitung,

ich weiß schon, warum ich die FAZ im Abo abbestellt habe und die Netzeitung zumindest einmal pro Tag «anklicke».

Mit besten Grüßen Martin Reiss

Edgar Müller-Caenazzo, Dienstag, 6. Juli 21:58

Liebes Netzeitungsteam und, vor allem, liebe Netzeitungsfans,

nun lasst doch mal die Kirche im Dorf. Lohnt es sich denn wirklich, auf einen provokanten Artikel eines Mitbewerbers des Nachrichtenmarktes so zu reagieren als ob es um den Untergang des Abendlandes ginge? Ein wenig mehr Gelassenheit täte doch allen gut, einen Glaubensstreit vom Zaun zu brechen, ist dieser Artikel doch wirklich nicht wert!

Mehr in der Netzeitung:
  • In eigener Sache: FAZ contra Netzeitung 04. Jul 2004 18:19, ergänzt 19. Feb 2007 10:05
  • Ich kenne die Netzeitung zwar noch nicht so gut, bin erst kürzlich zum Leserkreis gestossen, nachdem ich irgendwo einen gnadenlos vom Focus abgekupferten - oder war es gar eine Parodie? - TV-Spot sah. Jetzt seid Ihr erst mal für eine Weile meine Startseite und bei Gefallen gerne auch für länger.

    Aber mein Herz oder meine Seele wird deshalb doch niemand bekommen!

    Leute, genauso wenig wie es heute noch Politiker (oder Gewerkschafter) gibt, die nur das Beste für das Volk wollen und nicht etwa an die Wiederwahl denken, genauso wenig wie es noch Ärzte gibt, die immer die rundum optimale Behandlungsmethode auswählen, ohne je an die Abrechnungssätze oder Pharmareferenten zu denken, genauso wenig gibt es Journalisten, die völlig unabhängig von wirtschaftlichen Zwängen oder Hintergedanken ihre Brötchen im Nachrichtenbusiness verdienen können.

    Also immer schön mehreren Ansichten gelauscht und am besten auch noch die träge Masse zwischen den Ohren in Schwung gebracht! Links, Rechts, Ost, West, Alt, Jung, Papier, Online - das ist doch alles Kokolores. Auf die Inhalte und Argumente kommt es an und darauf, sich seine eigene Meinung bilden zu können. In diesem Sinne, macht recht lange weiter so und tragt schön zur Vielfalt bei. Und bitte kommt nicht auf die Idee, ausschliesslich den Einheitsbrei der Nachrichtenagenturen aufzuwärmen, wenn auch besonders schnell oder übersichtlich.

    Denn das hat soviel Zukunft wie die Pizzeria um die Ecke, die die Teifkühlpizza aus dem Supermarkt in die Mikrowelle wirft und Euch als teure Gourmetkreation unterjubelt: viele merken es erst nicht und manchen schmeckt es sogar. Für eine gewisse Weile geht es gut, doch dann kräht kein Hahn mehr nach Euch.

    Viele Grüsse aus Zürich,

    Edgar Müller-Caenazzo

    Gunnar Sohn, Dienstag, 6. Juli, 21:30

    Hallo Herr Dr. Maier,

    anbei ein Artikel, den wir in unserem Onlinedienst NeueNachricht gebracht haben. Vielleicht ist der Blutdruck bei den FAZ-Verantwortlichen wegen sinkender Umsätze und Anzeigen mittlerweile so hoch, dass man nur noch mit der Keule auf Konkurrenten hauen kann.

    Gruß Gunnar Sohn

    Mehr im Internet:
    Auszug aus dem Artikel des Onlinedienstes NeueNachricht:
    «Medienexperten reagierten erstaunt auf die Angriffe der FAZ. Der sparsame Einsatz von Agenturmeldungen sei eher erfrischend. ... Brancheninsider halten die Angriffe der FAZ gegen die Netzeitung für unangemessen. Vielleicht steige durch das magere Anzeigengeschäft die Nervosität bei den traditionellen Medien, die noch vor ein paar Jahren als uneinnehmbare Festungen galten.»

    Christian Bernstein, Dienstag, 6. Juli 19:00

    Sehr geehrter Herr Maier, sehr geehrte Redaktion,

    viele der Behauptungen des FAZ-Artikels mögen halbwahr, vielleicht sogar unwahr sein - die Nebelkerzenwerferei von ihnen, Herr Maier, korregiert jedoch keine der Behauptungen wirklich.

    Offensichtlich hat die Netzeitung die führende deutsche Nachrichtenagentur DPA nicht abonniert - da hilft auch keine Aufzählung aller Nachrichtengenturen der zweiten Reihe und der Regional- und Spartenagenturen, um diesen Mangel zu kaschieren. Aufmerksame und kritische Leser - ich hoffe sie wünschen sich solche - merken soetwas. Und beispielsweise zum Sachverhalt «Break-Even» sagen sie das gleiche wie der FAZ-Artikel, lassen aber die entscheidenden Kleinigkeiten weg...

    Im Übrigen ist mir als regelmäßigem Leser auch schon aufgefallen, dass ihre Redaktion täglich die Bildzeitung «auswertet» und die gleichen Stories mit nur behlelfsmäßiger Angabe der Quelle weiterverbeiten. Das gilt nach meinem Eindruck vor allem für Personality-Stories.

    Damit kein falscher Eindruck entsteht. Ich finde die Idee der Netzzeitung gut und kann verstehen, dass sich ein wirtschafltich orientiertes Unternehmen gerne in der Öffentlichkeit besser darstellt als das vielleicht tatsächlich der Fall ist. Bei journalistischen Betrieben / Redaktionen / Einrichtungen hilft meiner Meinung auf Dauer aber nur Transparenz und Ehrlichkeit, um erarbeitete Glaubwürdigkeit nicht zu verspielen.

    Ihr Versuch einer «Richtigstellung» in eigener Sache war meiner Meinung nach jeodch ein Schritt in die falsche Richtung.

    Mit freundlichen Grüßen
    Christian Bernstein

    Nikolas Neuhaus, Dienstag, 6. Juli 17:51

    Verehrte Redaktion der Netzeitung,

    ich bin regelmäßiger Leser sowohl der Netzeitung als auch der diversen FAZ-Produkte. Von beiden habe ich in vielen Bereichen und unter unterschiedlichen Aspekten eine hohe Meinung. Daher hat es mich schon überrascht, in welch harscher Weise die Netzeitung in der FAS angegriffen wurde. Mein subjektiver Eindruck der «Wahrheit» spielt in diesem Zusammenhang wohl keine Rolle, da er nur einer wenig stichhaltigen Stimmung entspringt.

    Ich möchte Sie daher auf etwas aufmerksam machen: Seit mehreren Tagen besetzen Sie nun zwei der fünf wertvollen Positionen auf dem Teaserbalken mit den Ausflüssen dieser Geschichte. Gestatten Sie mir einen Anflug von Polemik: Glauben Sie wirklich, dass diese egozentrische und gefärbte Themensetzung im Interesse des Lesers ist? Glauben Sie wirklich, dass Sie dem ersten Satz Ihres redaktionellen Kodex damit in besonderer Weise gerecht werden?

    Ihr werter Herr Chefredakteur fordert in seinem offenen Brief zur Gelassenheit auf. Dies sollte für beide Seiten dieser unerfreulichen Fehde gelten.

    In diesem Sinne hoffe ich, bald wieder völlig ungetrübt eines der spannendsten und konsequentesten journalistischen Projekte des WWW genießen zu können!

    Beste Grüße aus der Nachbarschaft...
    Nikolas Neuhaus

    Falko Rademacher, Dienstag, 6. Juli 17:13

    Liebe Redaktion,

    seit langer Zeit schon ist die Netzeitung meine Startseite. Ich gehe hin und wieder fremd und versuche es mit Spiegel Online oder Google News, aber kein Web-Angebot schafft so gut den Spagat zwischen Übersichtlichkeit, Seriosität und Informationsgehalt wie die Netzeitung. Es ist sehr angenehm, dass die Redaktion dem Leser nicht ständig ihre Meinung aufdrängt oder krampfhaft versucht, wichtig zu sein oder gar News zu «machen». Das sind ja meistens sowieso bloß künstlich aufgeblasene Pseudo-Nachrichten, die nur die Zeit der Leser verschwenden - ein Virus, der auch angeblich seriöse Redaktionen wie die von FAZ oder Spiegel zuweilen befällt. Lassen Sie sich von denen nicht in die Suppe spucken, die haben bloß Angst, dass ihre wichtigtuerischen Elite-Schreiber bald nicht mehr gebraucht werden, weil es den Menschen genügt, jeden Tag schnell und aktuell über die tatsächlichen Sachverhalte informiert zu werden - nicht mehr und nicht weniger. Ich für meinen Teil lese gerne Agenturmeldungen, weil sie sachlich sind und nicht verfälschen. Und wenn ich in der Netzeitung exklusive Artikel lese, habe ich selten das Gefühl, zum Meinungsempfänger degradiert zu werden. Ich empfehle die Netzeitung deshalb oft weiter.

    Machen Sie weiter so,
    Falko Rademacher, Köln

    Heiko Heinze, Dienstag, 6. Juli 14:45

    Sehr geehrte Mitarbeiter(innen) der Netzeitung,

    ich habe den Artikel zur Netzeitung noch nicht einmal gelesen um mir vorstellen zu können aus welcher Motivation heraus dieser geschrieben wurde. Was für eine Farce. Möchte die FAZ doch wahrhaftig ein Kulturmacher der ersten Güte sein, sie vergrault mehr Leute mit ihrem Feuilleton, als dass sie welche anzieht. Ich finde es auch ausserordentlich schade dass eine Unmenge an Bäumen für die Papierproduktion die Krone herhalten müssen, landen doch die meisten Seiten ungesehen in der Tonne. Wer will schon die Börsenkurse gedruckt lesen?? Welche Pfeife liest das denn auf Papier? Für solche reicht es, diese Kurse einmal im Monat abzudrucken. Vielleicht versteht das mal einer als gewichtigen Tipp!

    Sicherlich haben schon einige Leser die FAZ probiert und sind doch nicht wirklich hängen geblieben. Jeder hat da seine eigenen persönlichen Gründe, aber für jeden halbwegs gebildeten und interessierten Newsfetischisten ist derart offensichtlich, dass dort auf unterstem Niveau politische Meinungsmache betrieben wird welche noch nicht einmal die Bild überbieten bzw. unterbieten kann! Hier wird unter dem Deckmantel der avantgardistischen Besserwisserei versucht dem ungebildeten und es nicht besser wissenden Leser eine Meinung aufzudrücken, auf dass er seine nichtlesende Umgebung auf dem neuesten Meinungsmachestand der FAZ hält.

    Tja, Netzeitungs-Leser wissen es einfach besser und sind bestens informiert. Wenn ich mich dann noch an Heise halte bin ich gesättigt und haben schon stundenlang damit verbracht das Neueste aus aller Welt zu erlesen. Ich bin seit Anfang an treuer Leser der Netzeitung und habe diese auch mit ein paar Unterbrechungen als meine Startseite eingerichtet. Und so oft wie ich an Bekannte ein paar Links zu wirklich interessanten Artikeln aus Wissenschaft und Forschung verschickt habe, weiß eine Menge mehr von dieser süchtigmachenden superaktuellen Berichterstattung. Warum soll ich Stern oder Focus oder Spiegel lesen, wenn alles nur auf Popups und Bezahltaktik und extrem Marktschreierischen Headlines aufbaut?

    Die beiden einzigen Schwachpunkte sind von Anfang an die etwas vernachlässigte Rechtschreibung bzw. im Nirvana endenden Sätze (hat sich ja schon gebessert, ausserdem sieht man das überall und bei vielen genauso schlimm, doch Aktualität geht halt über Rechtschreibung!) sowie die nervigen Popups. Nun gut, irgendwie muss das Geld reinkommen und der versierte «User» weiß auch, wie man diese umgeht.

    Ich habe nichts Besseres im Internet gefunden was Aktualität und Schreibe angeht, deswegen kann ich nur hoffen das ihr genau so weitermacht wie bisher!
    Sollte die Netzeitung an die Börse gehen wäre das etwas anderes als ein Google-Bubble. Hier könnte eine auf Bits und Bytes aufgebaute Zeitung ein Fundament legen welches nicht auf Sand ruht. Lange wurde spekuliert ob die Printmedien verschwinden werden, nun wird das Ende von der selbsternannten Königin eingeläutet. Danke dafür dass sie sich die Maske selbst heruntergerissen hat :-) Jaja, der Neid...

    Weitermachen und besten Dank für alles bis hierhin geleistete.
    Respekt Respekt!
    MfG H.Heinze

    Don Alphonso, Dienstag, 6. Juli 12:17

    Lieber Herr Dr. Maier,

    zur freien Verwendung: http://www.blogbar.de/archiv/2004/07/06/watzfaz/

    (Anm. der Redaktion: Auszüge aus dem Artikel:)
    «Völlig unverständlich sind manche Vorwürfe der FAZ. Viele Zeitungen haben letztes Jahr DPA abgeschafft. Auch die Netzeitung. Trotzdem ist sie schneller als Spiegel.de, von der FAZ gar nicht zu sprechen. Es zählt nur die Geschwindigkeit im Netz, und nicht, dass die News im Büro von drei Agenturen vorliegt. Natürlich muss die Netzeitung sparen und Leute entlassen - sollen sie bewusst pleite gehen? Hat die FAZ nicht auch massive Stellenstreichungen hinter sich? Sie beuten sicher auch Praktikanten aus, und quetschen Freie aus - aber macht das nicht jeder?

    Mehr in der Netzeitung:
  • In eigener Sache: FAZ contra Netzeitung 04. Jul 2004 18:19, ergänzt 19. Feb 2007 10:05
  • Und wenn die FAZ das Buchportal nicht mag - warum machen sie es nicht selbst? Maier schafft es immer wieder, neue Töpfe und Nischen aufzutun. Ich AG, Judentum, Medien, Internet - das sind seine Stärken. Und eine Sprache, die man auch versteht, wenn man kein Profi in den Spezialbereichen ist. Das mag dem Sprachgefühl der FAZ nicht munden, allein: Niedergang ist das nicht. Auch das Kratzen an der Profitabilität in leicht roten Zahlen ist ein enormer Erfolg - FAZ.net ist dagegen immer noch eine blutende Wunde.

    Noch ein Wort zum »Choleriker« Maier, wie er im Artikel beschrieben wird. Ich hatte mal mit seiner von Bertelsmann verordneten PR-Dame zu tun, die Gift und Galle in meine Richtung spuckte, weil sie meine kritischen Hinweise nicht mochte. Maier bremste sie aus, und liess mich einfach mal vorbeikommen, hörte zu, und machte mir ein Angebot - das ich wegen anderer Verpflichtungen ablehnen musste. Ich denke, ich habe in meiner Zeit in der New Economy viele Psychopathen, Lumpen und Schurken erlebt - aber nicht bei der Netzeitung. Bei der FAZ hatte man, wie die damals gescholtene Süddeutsche Zeitung, den Tom Kummer mit seinen Borderline-Stories auf den Berliner Seiten, man hatte einen Herausgeber mit einem Buch, das die Redaktion ein Jahr lang mit einer grossen Serie vorbereiten musste. Wie wär´s mit ein paar Worten über diesen Niedergang?»

    Rock on,
    Don Alphonso

    Peter Uhrmeister, Dienstag 6. Juli 11:55

    Hallo,

    in der Tat muss man sich Fragen, was die FAZ dazu treibt. Schnöde monetäre Interessen? Anders kann man sich wohl kaum erklären, dass man bei der FAZ, ähnlich wie bei vielen anderen Online-Angeboten der Printmedien inzwischen für alles Mögliche zahlen muss, was sich noch vor wenigen Monaten kostenlos nutzen lies.

    Mehr in der Netzeitung:
  • In eigener Sache: Netzeitung contra FAZ 04. Jul 2004 18:19, ergänzt 19. Feb 2007 10:05
  • Für mich ist die Netzeitung ein wichtiges, immer aktuelles Informationsmedium, um über das Geschehen in der Welt und der Heimat informiert zu sein. Ich möchte sie nicht missen.

    Gruß aus Tokyo,
    Peter Uhrmeister

    Axel Mueller, Dienstag, 6. Juli 11:20

    Liebes Netzeitungteam, lieber Herr Dr. Michael Maier,

    seit Gründung Ihrer Netzeitung im Jahr 2000 verfolge ich diese Online-Quelle sehr interessiert und aufmerksam. Als ich nun den Artikel über die Kritik der FAZ in der NZ gelesen habe, war ich sichtlich schockiert über soviel fehlenden Sachverstand und vom fehlenden, journalistischen Können (Recherchefähigkeit) des Redakteurs Stefan Niggemeier. Diesen Artikel betrachte ich eigentlich nur als unsachlich polemische Neidatacke gegen die Netzeitung, vielleicht aus eigenem Unvermögen heraus und kann diesem Schreibstil eigentlich weniger Beachtung abgewinnen.

    Da ich in mehreren Internetforen moderativ ehrenamtlich tätig bin und mich besonders mit Themen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Technik sowie dem aktuellen Tagesgeschehen beschäftige, ist die Netzeitung für mich ein Muß. Nein, ich habe keine Startseite eingerichtet, jedoch ist die Netzeitung die erste Adresse, welche ich am Tag aufrufe, da ich ja wissen möchte, was es neues in der Welt gibt. Seit ich diese Quelle für meine moderative Tätigkeit nutze, habe ich bestimmt schon mehr, als 1000 Artikel der NZ öffentlich zitiert und einige mal mehr als Quelle angegeben, so daß die Sie gern noch zu den 3000 ausgewiesenen Zitaten hinzuzählen können. Auch ist die NZ besonders gut für Arbeitsuchende und Existenzgründer geeignet, weshalb ich dieses Online-Journal schon des Öfteren nicht nur virtuell im www, sondern auch bei meiner realen Arbeit als hervorragende Quelle weiterempfohlen habe.

    Klar, ist da auch mal, wie in jeder Zeitung, eine Nachricht unter tausenden dabei, die nicht hundertprozentig gut gelungen ist, aber das ist bei der Netzeitung eher sehr selten der Fall, zumal in solchen Fällen immer eine Richtigstellung erfolgte. Mir ist diese Online-Zeitung als poitisch neutrale Quelle und als eines der zuverlässigsten Onlinemedien bekannt und daher greife ich auch primär in meiner Arbeit auf die Netzeitung zurück. Daher finde ich die Kritik in der FAZ schon etwas frevelhaft, zumal ich die FAZ nicht als politisch neutrale Quelle einzuschätzen vermag.

    Einzige zwei Kritikpunkte aus meiner Sicht an der NZ ergiben sich aus der mitunter doch etwas zu aggressiven Werbung, was ich allerdings bei einem solchen kostenlosen und dazu qualitativ hochwertigen Onlineangebot sehr gut nachvollziehen kann und deshalb toleriere sowie die besonders in letzter Zeit nachlassende Orthographie in einzelnen Artikeln, kann aber damit auch ganz gut leben als Nichtrechtschreibegenie. :-)

    Daher wünsche ich mir für die NZ und alle Leser, daß dieser unsachliche Artikel in der FAZ nicht die gewünschte Beachtung findet und das besonders auf die weitere Entwicklung der NZ keinen weiteren Einfluß haben wird. Wünschenswert wäre allerdings schon, daß die NZ geeignete Mittel findet, gegen diesen Schwachsinn anzugehen. Von daher wünsche ich dem NZ-Team noch weitere 3 Jahre erfolgreiche Arbeit und darüber hinaus, auf daß dem interessierten Leser dieses doch interessante und objektive Onlinemagazin recht lange erhalten bleibt - weiter so!

    mfg
    Axel Müller(zg)

    Michael Zinkler, Dienstag, 6. Juli 11:03

    diese Zeitung ist nicht schlecht, aber niemand kann so tun, als wäre das die einzig gute Internet-Zeitung. Ich z.B. ziehe n-tv.de bei weitem vor.

    Vielen Dank,
    Michael Zinkler

    Manuela Otto, Dienstag, 6. Juli 09:01

    Hallo,
    ich arbeite nun schon seit geraumer Zeit mit der Netzeitung als Startseite. Da ich den ganzen Tag vor dem PC sitze, möchte ich auch immer auf dem aktuellsten Stand der Dinge sein. Die politische Neutralität gefällt mir besonders! Man sollte nichts ändern - ein passendes Pendant gibt es sowieso im Netz nicht.

    Mehr im Internet:
    Tageszeitungen kann ich mir sparen, weil ich am Tag ca. 30 Mal auf meiner Startseite lande. Auch Freunde und Bekannte, die mit üblichen Startseiten bisher ins Netz gingen, konnte ich überzeugen, dass es nicht schadet, ein wenig zu lesen und sich zu aktuellen Themen zu informieren.
    Weiter so!!

    Manuela Otto

    Cornelius Bischoff, Dienstag, 6. Juli 07:38

    Geehrte Kollegen,
    sehen Sie die naemliche Reaktion unter dem Titel:
    «Getroffener Hund bellt» Weiter so. :o)

    Mit freundlichen Gruessen
    Cornelius Bischoff
    Red. DIAKOnetz.de

    Manfred Bartsch, Dienstag, 6. Juli 07:04

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    FAZ..., was ist das?

    Gruß
    Manfred Bartsch
    22589 Hamburg

    Florian Ranner, Dienstag, 6. Juli 00:09

    Ich kann verstehen, dass die FAZ so auf die Netzeitung reagiert. Immerhin sehen die Oberen in Frankfurt ihre Felle davonschwimmen. Und jetzt, wo immer mehr Anzeigenposten ins Netz verlegt werden, kann man dort eben nicht mehr auf diese Redaktion herunterschauen. Ich persönlich habe seit mehr als einem Jahr www.netzeitung.de als Startseite und das wird auch so bleiben.

    Andreas C. A. Fehler, Montag, 5. Juli 22:58

    Lieber Herr Maier,

    Mails gestatten diesen Ton - und nachdem Sie mir selbst nach einer kurzen Mail
    zu einem Artikel am Sonntag fix zurückmailten, erlaube ich mir diese Anrede.

    Es mag nicht alles Gold sein, was glänzt - und die Netzeitung könnte tatsächlich manchmal offensiver mit ihren Quellen umgehen ... aber, da ich ein paar Ihrer Autoren persönlich kenne, die Netzeitung häufig täglich lese (online und auf dem Palm offline) und die Schnelligkeit (gegenüber anderen «Newstickern» gerade bei breaking news oder auch Sportereignissen) sehr schätze, würde ich mich freuen, wenn Sie weiterhin erfolgreich arbeiten.

    Es mag ausserdem sein, dass die Kombination von Chefredakteur, Herausgeber und Eigentümer in einer Person nicht unbedingt üblich ist - aber man sollte auch dem Respekt zollen, der ein Risiko eingeht.

    Gruß,

    Hardy Rupp, Dienstag, 6. Juli 21:58

    wer zum teufel ist die FAZ? und weshalb sollte ich den SPIEGEL lesen? die spiegel-seite war mal meine startseite. heute ist das die netz-zeitung. das hat ja seinen grund, oder?

    B. Peters, Montag, 5. Juli, 21:25

    Sehr geehrter Herr Dr. Maier,
    ich weiss nicht was diese Zeitung will. Ich finde die Netzeitung sehr gut und ich informiere mich täglich mehrmals auf dieser Seite. Am besten gefällt mir das ihre Zeitung entgegen den grossen FAZ und SZ sich politisch neutral verhält. Ich finde das zeichnet Ihre Zeitung schon alleine aus. Ferner ist sie immer aktuell, was ich beurteilen kann da ich bis vor kurzem ein Abo von der FAZ hatte, ich dieses aber nicht wieder verlängert habe weil sie versucht haben, politisch Einfluss bei ihren Lesern zu nehmen.

    Ausserdem habe ich oft Artikel die ich schon mittags bei Ihnen lesen konnte, erst am anderen Tag als aktuell in der besagten Zeitung gelesen. Ich sage nur weiter so.

    Mit freundlichem Gruss B.Peters

    Sebastian Schäfer, Montag, 5. Juli 21:22

    Hallo,
    ich kann Sie wie wohl viele andere vor mir nur darin bestätigen, dieses Produkt so weiterzuführen, wie es jetzt vorliegt. Der Artikel - den Sie dankenswerterweise kostenlos verlinkt haben im Gegensatz zu den Herren der Printmedien - ist ein Inbegriff an schlechter Arbeit. Ich kann dort nichts als Meinungen nicht näher genannter Personen erkennen, die nicht einmal als solche gekennzeichnet sind, weil dieser Artikel ja angeblich etwas anprangert - da erwartet man ja eigentlich Fakten.

    Die FAZ scheint genauso wie der Spiegel, dessen Online-Ausgabe mich mehr an Bild als an ein seriöses Informations-Portal erinnert, auch im Hauptgeschäft - dem gedruckten 'investigativen' Journalismus den Masssen nach unten gefolgt zu sein. Vielleicht will man ja hier ähnlich wie es manche Politiker versuchen die Menschen dadurch binden, dass man sich ihnen anpasst, statt sie von der eigenen Position zu überzeugen - und hier scheint wohl der Bild- bzw. Fokus-Leser im Visier gewesen zu sein.

    Meiner ganz persönlichen Meinung nach ist Ihr Produkt was Objektivität, Aktualtität und Informationsgehalt angeht im deutschsprachigen Raum unangefochten - die hiesigen Häuser sind eben nicht in der Lage, wie die NYT mit der Zeit zu gehen und neben der Printausgabe ein vollwertiges Online-Angebot zu publizieren.

    Viel Erfolg und machen Sie weiter so!

    Sebastian Schäfer, Kaiserslautern

    Ansgar Thorn, Montag, 5. Juli 20:19

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    nachdem die Leserzahl der Netzeitung kürzlich die Millionenmarke überschritt und die Auflage der Printmedien immer weiter sinkt, war es nur eine Frage der Zeit, bis ihre Häscher zum Schlage ausholen.

    Das Ende der Printmedien ist nahe. Sie mögen noch einige Jahre dahinsiechen, ihren arroganten Inzest pflegen, sich im schmierigen Boulevard suhlen und ihre letzten Leser mit widerwärtigen Kampagnen überziehen. Doch es war Günther Nonnenmacher höchstselbst, seines Zeichens Herausgeber der FAZ, der angesichts der Auflagensituation in einem Gespräch mit der «Presse» vom 31.03.2004 bekannte: «Das macht natürlich Sorgen, denn es ist das erste Mal - Stichwort Internet -, dass das Hinzukommen eines neuen Mediums nicht den Markt erweitert, sondern Substitution eintritt.» Und schließlich sagte er: «Das gab es früher nicht - insofern fürchte ich, dass wir etwas dagegen tun müssen.»

    Nun, er tat etwas dagegen. Zugleich führte er jedoch aller Welt vor Augen, wie verzweifelt die Lage seines eigenen Hauses ist.

    Es lebe das Internet! Es lebe die Netzeitung!

    Ansgar Thorn

    Stefan Naumann, Montag, 5. Juli, 20:13

    Hallo!
    Ich habe aufgrund des Berichts in der Netzeitung auch den Artikel in der FAZ gelesen. Ich möchte Ihnen nun mitteilen, dass auch ich sehr zufrieden mit der Netzeitung bin.
    Seit über einem Jahr lese ich täglich mehrmals in der Netzeitung und seit ca. 2 Monaten habe ich auch myNZ abonniert, mit deren Zusatzfunktionen ich auch sehr zufrieden bin. Bevor ich mich zu diesem Abo entschloss, habe ich mehrmals verglichen (mit ntv, news.google.de sueddeutsche.de usw) und kam zum Fazit, dass die Netzeitung am aktuellsten ist. Ausserdem gut aufbereitet, und durch die hervorragende Übersichtlichkeit schnell zu lesen. So bin ich in kurzer Zeit über das Tagesgeschehen informiert.

    Die Funktion von myNZ, sich eine eigene Titelseite zu gestalten, wo nur die Artikel stehen, die mich interessieren, halte ich für überaus gelungen. Lassen Sie sich nicht von solch bösartigen Artikeln wie in der FAZ verunsichern, die geleistete Arbeit ist gut.
    Machen Sie weiter so!!!!!
    Mit freundlichen Grüßen Stefan Naumann

    Ashley Rhymes, Montag, 5. Juli 19:39

    Die Netzeitung bleibt meine Startseite!
    Schnell, aktuell und übersichtlich; interessant und informativ.
    Reicht das als Kompliment?

    Viele Grüße,
    Ashley Rhymes, Düsseldorf

    Isabelle Trogemann Aubert, 5. Juli 19:34

    Bon soir, Herr Dr. Maier, aus dem wunderschönen Périgord Vert

    und bleiben Sie um Himmels willen genau bei dem, was Sie bisher taten: Lassen Sie mir meine schnellen, punktgenauen und für mich immens wichtigen Nachrichten !!

    Ich lebe seit 4,5 Jahren an diesem wunderschönen ruhigen Fleckchen Erde und betreibe hier eine Gîte,- also ein Gästehaus mit hohen Niveau. Ob ich selbst (die im Gegensatz zu ihrer kleinen Tochter immer noch händeringend nach dem richtigen französischen Sprachschatz sucht) oder meine Gäste (die z.T. auch nicht genug französisch sprechen und mit den französischen Fernsehnachrichten die gleichen Geschwindigkeitsprobleme haben wie ich ...):

    Wir alle lieben Ihre Netzeitung und ich selbst verschlinge sie jeden Tag, damit ich weiß, was in der Welt so los ist.

    Ihnen und Ihren fleißigen Leuten vielen Dank für die Mühe !

    Herzlichst
    Isabelle Trogemann Aubert,
    24630 Jumilhac le Grand

    Karl-Heinz Schneider, Montag, 5. Juli 19:03

    Sehr geehrter Herr Dr. Maier,
    was immer die FAZ geschrieben hat: Ich habe vier Jahre im Ausland gelebt. Als ich über die Deutsche Welle erfuhr, dass Sie die Netzeitung starten, habe ich sie einmal angeschaut, und dann sofort als Startseite in meinem Browser eingerichtet. Auch jetzt, nach 2 Jahren zurück in Deutschland, ist die Netzeitung immer noch meine Startseite. Das hat gute Gründe: Sie haben die aktuellsten Informationen, und sehr gute Hintergrundartikel!!!!! Klasse!!!

    Die FAZ habe ich mal versucht. Es ist beim Versuch geblieben.
    Vielen Dank für Ihre Arbeit!!!
    Mit den besten Grüßen Karl-Heinz Schneider Würzburg

    Gunther Schirmer, 5. Juli 18:05

    Guten Tag NZ, man ist ja so einiges gewohnt von unseren Medien. Aber dieser Artikel in der FAZ - ich nehme an Sie kennen ihn - geht schon sehr auf das Suspensorium.

    Was haben die gegen Sie? Ist es deshalb, weil sie mit ihrer eigenen FAZnet nicht so recht weiterkommen? Die haben nicht begriffen, was wir Net-Leser eigentlich wollen. Schnell und unkompliziert über die für uns wichtigen Themen informiert zu werden. Und das Ganze zu einem fairen Preis. Und das finde ich seit längerer Zeit bei dem täglichen Studium meiner NZ. Wenn ich es anders haben wollte - und dafür brauche ich halt mehr Zeit - dann kaufe ich mir die Print-Ausgabe einer Zeitung.

    Ich finde die NZ nach wie vor gut und wäre sehr beleidigt, wenn es sie nicht mehr geben würde. Auf jeden Fall wünsche ich Ihnen alles Gute und wenn es sein muss, zahlt die NZ-Gemeinde halt ein wenig mehr. Ich bin überzeugt, das sehen die meisten so. Auch mein Freund in Österreich, durch den ich seinerzeit auf die NZ aufmerksam gemacht wurde.

    Schöne Tage mit möglichst positiven Schlagzeilen wünscht Ihnen Gunther
    Schirmer aus Leipzig.

    Frank Schuster, Montag, 5. Juli 17:53

    Sehr geehrte Redaktion der Netzeitung,

    auch ich lebe bereits seit mehreren Jahren im Ausland und habe die Netzeitung als Startseite eingerichtet. Grund hierfür ist insbesondere, dass ich durch die Netzeitung umfassend und zeitnah informiert werde und dies in einer Aufmachung, die dem Internet angepaßt ist.

    Ich habe auch versucht mich über die FAZ und andere Online-Angebote zu informieren, dies ist jedoch aus dem Ausland teilweise gar nicht möglich. Dies liegt vor allem daran, dass es im Ausland teilweise sehr schlechte Internetverbindungen gibt und ausschließlich die Seiten der Netzeitung bauen sich in einer vernünftigen Zeit auf und sind daher schnell zu lesen.

    Ich habe es gerade, aus Anlaß der Diskusion mit der FAZ, versucht die Titelseite der FAZ aufzurufen. Es dauert Minuten, bis diese erscheint und dann erhalte ich gerade einmal ca. 10 Überschriften bzw. Schlagzeilen aus verschiedenen Ressorts ohne jeden Informationsgehalt.. Auf ein Weiterlesen habe ich dann bereits schon keine Lust mehr.

    Der sog. Newsticker der FAZ ist technisch noch schlechter gestaltet. Dort gibt es ausschließlich Überschriften mit Zeitangaben und auch für deren Aufbau werden hier im Ausland Minuten benötigt. Dafür gibt es dann aber eine nette Gif-Animation, die zwar erhebliche Downlodzeit beansprucht, jedoch völlig unwichtig ist und wunderschöne Gif-Buttons zum Weiterblättern, die völlig überflüssig sind. Hier ist selbst Yahoo.de mit dem in ihrem Messenger eingebauten Newsticker weit schneller und informativer.

    Da ich selbst Internetseiten (auch für den ausländichen Markt) erstelle, weiß ich insoweit wovon ich schreibe.

    Bevor die FAZ derartige angreifende Artikel veröffentlicht, sollten die dort Zuständigen sich erst einmal mit der Gestaltung ihres eigenen Angebotes beschäftigen oder wenn man dazu nicht in der Lage ist, den Rückzug aus dem Internet antreten.

    Bleiben Sie bei der Netzeitung also bitte bei Ihrem Stil und machen weiter so.

    Mit freundlichen Grüßen
    Frank Schuster

    z.Zt. Ukraine

    Hartmut Idzko, Montag, 5. Juli 17:52

    Sehr geehrter Herr Dr. Maier,

    Ich bin täglicher Leser Ihrer Netzeitung. Ich kann den Wahrheitsgehalt des FAz-Artikels nicht nachprüfen. Ich kann Ihnen nur sagen, dass die Netzeitung für mich eine tägliche Quelle schneller und guter Information im Büroalltag darstellt, die ich der Lektüre von SPIEGEL-ONLINE sogar vorziehe. Ich wünsche mir, dass diese gute Idee Bestand hat und dass Sie mit Ihren Redakteuren, wieviel auch immer, weitermachen können. Denn das Produkt ist toll und wichtig.

    Schöne Grüße

    Hartmut Idzko

    Oliver Buschmeier, Montag, 5. Juli 17:01

    Hallo Netzeitung,

    im Gegensatz zur FAZ, die Mailanfragen in 90% der Fälle ignoriert bzw. in 10 % der Fälle nach mehreren Tagen antwortet, habe ich auf eine artikelbezogene Anfrage von Ihrer Frau Rottmann nach nur ca. 35 Minuten eine sehr freundliche Rückantwort bekommen.

    Ich weiss nicht, woher die FAZ ihr überzogenes Selbstbewusstsein nimmt, wo die Printmedien doch stetigen Abstieg verzeichnen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Oliver Buschmeier

    Daniel Burkard, Montag, 5. Juli 16:07

    Sehr geehrter Herr Dr. Maier,

    Was immer auch die FAZ schreiben mag - gut, dass es die Netzeitung gibt.

    Ich lebe seit sieben Jahren im Ausland und die FAZ braucht in der Regel zwei Tage, um die hiesigen, wenigen Verkaufspunkte fuer auslaendische Printmedien zu erreichen. Nicht nur, dass der Preis fuer die Printausgabe der FAZ in diesem Teil der Welt astronomisch hoch ist, die Information ist, bis man Zeitung endlich in Haenden haelt, garantiert veraltet.

    Die Netzeitung ist immer aktuell, klar und uebersichtlich (im Gegensatz zum FAZ.net), die Seiten bauen sich schnell auf (auch im Gegensatz zum FAZ.net). Und waehrend es die Printausgabe der FAZ wohl nie zu Plaetzen wie Chanti-Mansiisk in Sibieren schaffen wird, ist die Netzeitung schon immer vor mir da.

    Vielen Dank und weiter so !

    Ihr
    Daniel Burkard
    Moskau

    Bernhard Lücke, Montag, 5. Juli 14:44

    Sehr geehrter Dr. Maier,

    lassen Sie sich nicht bewerfen.

    Die Hinweise auf die «nicht genannten Quellen» fallen auf den FAZ-Artikler zurück, auch er nennt so gut wie keine Quellen. Und hat der Ihnen vorgeworfene Personalabbau bei der FAZ nicht schon längst stattgefunden? Die dortigen hochfliegenden Netz-Pläne liegen mir noch in den Ohren, was blieb denn davon?

    Wie «brauchbar» Ihre Netzeitung für mich ist, mögen Sie daran sehen, daß ich für dieses Internetangebot seit über einem Jahr eine Abogebühr bezahle, auch wenn ich dies nicht muß - denn bei Ihnen werden Artikel nicht gesperrt und dann verkauft. Sehr erhellend (und sonst nirgends zu lesen?) fand ich beispielsweise anläßlich der Verleihung der «Goldenen Feder» den Hinweis in der Netzeitung, daß sich die Jury aus Chefredakteuren der Bauer-Gruppe zusammen setzt.

    Ich empfinde die Machart der Netzeitung als sehr gelungen. Sie braucht den Vergleich mit «den Großen» nicht zu scheuen, auch die Platzhirsche kochen mit Wasser, was man insbesondere dann sieht, wenn man deren RSS-Stream der Schlagzeilen verfolgt. Dort kann man dann auch sehen, wer am Sonntag seine Qualitäten aufrecht erhält und wer nicht!

    Im Übrigen - und das ist mir ein besonderes Anliegen - hat mich auch immer die Bereitschaft Ihrer Mitarbeiter gefreut, mit den Lesern zu «sprechen». Auch das findet man nicht überall.

    Schöne Grüße
    Bernhard Lücke

    Hohmann, Montag, 5. Juli 12:54

    Ich habe gerade den Artikel in der FAS, Ihren Kommentar und die veröffentlichen Leserbriefe gelesen. Meine erste Reaktion: Viel Feind viel Ehr... oder Wer im Glashaus sitzt ... oder Hat die FAS das nötig? Soll der BILD-Stil gleichmachend von allen übernommen werden? Konkurrenzneid oder wehmütig scheinheilige Sorge um die Medienlandschaft? Aber auch dann sollte die FAS/FAZ sich an die eigene Nase fassen. Und so gut geht's denen doch auch nicht. Andererseits: Klare Quellenangaben, Unterscheidung nach Agentur, eigenem Bericht, anderen Medienquellen, Meinung und Analyse könnten verbessert werden.

    Über allem aber, die Netzeitung ist und bleibt die derzeit seriöseste und ausgewogenste Tageszeitung, die ich kenne und täglich nutze.

    Uli Geißler, Montag, 5. Juli 12:41

    Sehr geehrter Herr Dr. Maier,
    sehr geehrte Journalistinnen und Journalisten der Netzeitung,

    ich weiß gar nicht, was die FAZ für ein Problem hat? Sie hat ihre - eher konservativen - Leserinnen und Leser und gehört sicher zum niveauvollsten Informationsmedium in Deutschland.

    Die Netzeitung - ich lese sie seit dem ersten Veröffentlichungstag täglich - entspricht in ihrer Machart den aktuellen Lese- und Lebensgewohnheiten der Menschen, ohne (!) niveaulos oder informationsarm zu sein. Die journalistische Qualität stimmt, die Seriosität ist gegeben und die Vielfalt der Informationen und Meinungen gesichert. Was soll denn daran verkehrt sein? Klar wäre ein umfangreicher Mitarbeitenden-Stab vielleicht besser (schafft Arbeitsplätze), aber zur Aufrechterhaltung o. g. Merkmale offensichtlich nicht nötig.

    Mit besten Grüßen, Uli Geißler

    Michael Krüger, Montag, 5. Juli 12:29

    Von Beginn an bin ich begeisterter Leser der NETZEITUNG. Sowohl im Büro als auch privat ist die NETZEITUNG meine Startseite. Schneller habe ich NEWS zum Tagesgeschehen noch nie bekommen. Ein Vergleich diverser Online-Zeitungen und auch N-TV mit der NETZEITUNG fällt zu Gunsten der NETZEITUNG aus. Die FAZ hat für mich keinen Stellenwert. Wer viel Zeit hat kann sich der FAZ bedienen. Steht drüber. Ihr macht Eure Aufgabe gut.

    mit freundlichem Gruß
    Michael Krüger

    Ronald Upmann, Montag, 5. Juli 12:13

    Sehr geehrter Herr Dr. Maier,

    Auf diesem Wege möchte ich Sie wissen lassen, dass ich - wie vermutlich viele andere Leser auch - in dieser Angelegenheit voll auf Ihrer Seite stehe. Lustig finde ich an dieser Stelle vor allem, dass sich die FAS über einen angeblichen journalistischen Ausverkauf (Agenturen, unzitierte Beiträge) ereifert, aber selbst mit ihrer magazinartig aufgemachten FAS den Boulevardisierungs-Trend des so genannten Deutschen Qualitätsjournalismus mitträgt.

    Gestern zum Beispiel das Paradebeispiel: Da taucht Otto Rehagel, Trainer der griechischen Fußball-Nationalmannschaft als Titelstory mit einem Wortlaut in der Headline auf, der so auch in der Bild am Sonntag hätte stehen können.

    Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, aber das werden die Betonköpfe bei der FAZ und auch bei Springer niemals verstehen.

    Machen Sie weiter so!

    Mit freundlichen Grüßen
    --
    Ronald Upmann
    10369 Berlin

    Heinrich Junghanns, Montag, 5. Juli 12:02

    Sehr geehrter Herr Dr. Maier,

    ich verfolge die Netzeitung nach wie vor mit großem Interesse. Ganz offensichtlich brennt es an ganz anderen Orten. In Frankfurt zum Beispiel, wo auch im dritten Jahr hinter einander rote Zahlen geschrieben werden und der Verkauf der Online Ausgabe mehr und mehr zur Farce wird. Sie und Ihr Team sind auf dem richtigen Weg, je lauter und schriller die Töne aus Frankfurt werden.

    Heinrich Junghanns
    PR-Report/ Media Contor

    Steffen Syrbius, Montag, 5. Juli 11:18

    Sehr geehrter Herr Dr. Maier,

    nicht ins Boxhorn jagen lassen.

    Sie wissen doch: «When the going gets tough, the tough get going!»

    Mit freundlichen Grüssen
    Dr. Steffen Syrbius

    H. Heitz, Montag, 5. Juli 11:00

    Macht weiter so und lasst Euch von diesen arroganten Machern der «großen Zeitungen» ja nicht einschüchtern. Mich freut es jeden Tag, wenn ich Eure Seiten besuch, dass es Euch gibt.

    Mit freundlichem Gruß
    H. Heitz aus Karlsruhe

    Horst Ziegler, Montag, 5. Juli 10:54

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ihre Stellungnahme ist überzeugend. Im Kopf der Zeitung würde ich einbauen die Leistungsdaten: Quellen und Festangestellte.

    Was das Buch von Herrn Schirrmacher anbelangt, kann ich nur zustimmen. Das Buch muss der Prosa und nicht der Wissenschaft zugerechnet werden. Mit diesem Buch hat sich Herr Schirrmacher übernommen.

    Er geht in seinem Buch nicht darauf ein, dass wir mit dem Faktor Kapital und derzeit noch 27 Mio. Vollerwerbsarbeitsplätzen insgesamt 82 Mio. Bürger in der BRD ernähren können.

    Dank höherer Produktivität können wir auch in 30 Jahren mit nur noch 20 Mio. Vollerwerbsarbeitsplatzen eine Wohnbevölkerung von 72 Mio. Menschen ernähren.

    Schirrmacher schürt Ängst und arbeitet schnurstracks den Bevölkerungspolitikern in die Hände, die gerne sähen, wenn die BRD auf 90 Mio. Menschen anwüchse.

    Schirrmacher würdigt nicht ausreichend, dass eine kleinere Bevölkerung bei hoher Produktivität unter ökologischen Gesichtspunkten erstrebenswert ist. Es kann doch keine Perspektive sein, die Maschinenfabrik für die Welt zu sein, in der es sich nur noch mit Mühe atmen lässt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Horst Ziegler
    Dipl. Betriebswirt

    Fredi Müller, Montag, 5. Juli 10:45

    Sehr geehrte Redaktion,

    ich nutze die Netzeitung regelmäßig mehrmals täglich und bin mit dem Angebot (besonders: Wirtschaft/Arbeit und Beruf) sehr zufrieden.

    Die Angriffe der FAZ Sonntagszeitung sind für mich absolut nicht nachvollziehbar. Lassen Sie sich von den blasierten FAZ-Stänkeren nicht ärgern! Da hat sich wohl einer von denen mächtig auf den Schlips getreten gefühlt…(?)

    Ich finde es gut und wichtig, daß es die Netzeitung gibt und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit.

    Freundliche Grüße
    Fredi Müller
    19370 Parchim

    Karin Eichel, Montag, 5. Juli 10:24

    Sehr geehrter Herr Dr. Maier,

    als Online-Leserin der ersten Stunde und gelernte Redakteurin möchte ich Ihnen und Ihrer sehr qualifizierten Mannschaft Mut machen, den eingeschlagenen erfolgreichen Weg weiter zu gehen und weiter gegen den Stachel des Meinungskartells zu löcken. Die FAZ würde sich sicherlich nicht mit Ihnen beschäftigen, wenn man in Ihnen nicht eine ernstzunehmende Konkurrenz erkennen würde.

    Machen Sie weiter so, eine Million Online-Leser können sich nicht irren.

    Noch eine kleine Anmerkung, fragen Sie ihren Kollegen Schirrmacher doch mal, welche Agenturen die FAZ im letzten Jahr aus Kostengründen abbestellt hat!

    Mit freundlichen Grüssen aus Wiesbaden

    Karin Eichel

    Thomas Lenz, Montag, 5. Juli 08:38

    Sehr geehrter Herr Dr. Maier,
    vielen Dank für diese gut gelungende Antwort auf die FAZ!

    Ihre Reaktion auf den Artikel der FAZ (ich habe ihn nicht gelesen) deutet darauf hin, dass der ausgelöste Wandel durch das Internet noch nicht überall, auch nicht bei der FAZ, angekommen ist, was mich wundert, sind doch die Weichen dazu schon vor ...zig Jahren gestellt worden!

    Es ist nunmal so, dass diejenigen, die durch Innovation, Mut, Entschlossenheit und Durchhaltevermögen Erfolg in Ihrem jeweiligen Bereich haben, auch Neider und andere Gegenkanditen herausfordern. Das ist der Lauf der Zeit. Besser machen (sein), heißt die Devise!!!

    Seit dem Jahr 2000 sind wir mit unserem Lieferprogramm im Internet und in allen relevanten, wichtigen und weniger wichtigen Suchmaschinen mit unserem Lieferprogramm vertreten - und sehr erfolgreich!

    Seit 2000 lese ich mehrmals täglich Ihre Netzeitung und sie ist als Startseite bei mir programmiert. Was Sie und Ihre Mitarbeiter auszeichnet, ist eben die aktuelle und fundierte Berichterstattung und was für mich noch wichtiger ist, sind die eingefügten Querverweise zu anderen Artikeln, auch wenn diese schon Monate und Jahre zurückliegen.
    Das kann eine Printausgabe nie bieten!!!

    Und darum wünsche ich Ihnen weiterhin viele Innovationen und Mut und Durchhaltevermögen.

    Übrigens: Die cartoons von laska comix gefallen mir persönlich am besten (robbottodd....).

    Mit freundlichen Grüßen
    Thomas Lenz

    Holger Nowak, Montag, 5. Juli 01:27

    Liebe Redakteurinnen und Redakteure,
    seit ein paar Jahren lese ich tagesaktuelle Nachrichten nur noch im Internet. Dabei hat mich an der Netzeitung immer gefreut, dass sie sehr aktuell und ausgewogen berichtet. In kurzer, auf den Punkt gebrachter Berichterstattung wird auf die wichtigsten Ereignisse Bezug genommen; dass die Zwischen-den-Zeilen-Kommentare nicht immer in meine Richtung gehen, freut mich eher, als dass es mich stört. Schließlich sind Redakteursmeinungen zumeist als solche erkennbar. Die Kürze der Artikel kommt dem Medium zu Gute; wer ausführlichere Berichte wünscht, der liest sicherlich noch nicht so tagesaktuelle Zeitungen wie z. B. «Die Zeit».

    Die Angriffe der FAZ kann ich deshalb nur mit einem Kopfschütteln abtuen. Ob die Berichte von Agenturen oder von eigenen RedakteurInnen stammen, interessiert mich als Leser herzlich wenig; Hauptsache die Berichte sind solide recherchiert und präsentiert. Von daher wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Konzept einer unabhängigen InterNETZEITUNG.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Holger Nowak

    Peter Kossok, Sonntag, 4. Juli 21:13

    Werter Herr Dr. Maier,
    ich habe gerade Ihren Artikel zur FAZ ... gelesen. Für mich gehört die Netzeitung zur täglichen Pflichtübung. Mit täglich meine ich, wenn ich online gehe, so klicke ich sofort die Netzeitung an; denn wer ist aktueller als die Netzeitung!

    Ein treuer Leser aus Mainz,
    mit freundlichem Gruß,
    Peter Kossok

    Michael Ulex, Sonntag, 4. Juli 19:45

    Sehr geehrter Herr Dr. Maier,
    mit Interesse lese ich den Schlagabtausch zwischen der FAZ und der Netzeitung. Die Wahrheit dazwischen ist nicht leicht zu finden, in dem Fall leider auch nicht der Text in der FAZ. Ein Link zum kritisierten Artikel wäre hilfreich gewesen - und entspräche dem üblichen Stil der Netzeitung. So geben Sie der Charakterisierung Ihrer Person in der FAZ teilweise recht. Das finde ich unnötig und schade.

    Ich wünsche mir, dass die Netzeitung noch lange existiert, denn es ist neben dem Radio die einzige Ergänzung meiner täglichen taz.

    Mit freundlichen Grüßen
    Michael Ulex

    Wenn Sie regulär auf die FAZ gehen, können Sie den Artikel nicht mehr lesen - außer Sie bezahlen. Das heißt, man kann ihn eigentlich nicht mehr frei erhalten. Zu solchen Sites verlinken wir prinzipiell nicht. Aber mit einem kleinen Trick können Sie das Bezahlsystem überwinden:

    Mehr im Internet:
    Nehmen Sie einfach den direkten Link (s. Linkliste). Wie lange das allerdings noch möglich ist, können wir Ihnen nicht garantieren. D. Red.

    Peter Böhler, Sonntag, 4. Juli 19:44

    Sehr geehrter Herr Dr. Maier,

    mit großem Interesse habe ich Ihre ausgesprochen sachliche Darstellung zur gegenwärtigen Auseinandersetzung zwischen FAZ und Netzeitung gelesen. Ich kann nur hoffen, dass Sie und Ihre Mitarbeiter den eingeschlagenen Weg kompromisslos fortsetzen.

    Als ehemaliger Leser der FAZ und ehemaliger Abonnent der ZEIT, die ich aufgrund der reaktionären Äußerungen von Herrn Joffe anlässlich der deutschen Haltung im Irak-Krieg nicht mehr regelmäßig beziehe, freue ich mich jeden Tag über die breit gestreute und komprimiert-nüchterne Darstellung der Informationen in der Netzeitung. Ihre Artikel bieten in vielen Fällen einen erheblichen Zeitvorsprung gegenüber einer Vielzahl von etablierten Printmedien. Ich kann mich auch nicht erinnern, in nur einem Fall fehlerhaft informiert worden zu sein.

    Einziger Kritikpunkt, den ich auch schon in einer früheren Mail formuliert habe, ist der nach wie vor recht nachlässige Umgang mit der deutschen Rechtschreibung. Das ist aber auch der einzige Punkt, in dem Sie FAZ und Kollegen den Vortritt lassen müssen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Peter Böhler

    Antje Radcke, Sonntag, 4. Juli 19:05

    Sehr geehrter Herr Dr. Maier,

    mit großem Interesse habe ich Ihre Ausführungen zum Konflikt zwischen der FAZ und der Netzeitung gelesen. Ich möchte Ihnen mit dieser E-Mail nur kurz zum Ausdruck geben, dass aus meiner Sicht die Netzeitung eine wertvolle Bereicherung der journalistischen Berichterstattung insgesamt darstellt. Ich beziehe meine tagesaktuellen Informationen inzwischen überwiegend aus der Netzeitung - gerade auch, weil ich das Gefühl habe, sehr unabhängig informiert zu werden. Eine einseitige Parteinahme habe ich in Ihrem Medium - im Gegensatz zu vielen Printmedien - nicht feststellen können. Ich wünsche mir und Ihnen, dass die Netzeitung dauerhaft im Internet präsent bleibt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Antje Radcke

    PS: Als SPIEGEL-Abonnentin habe ich mich besonders gefreut über Ihre kritische Auseinandersetzung mit der Windkraft-Geschichte.

    Michael Koch, Sonntag 4. Juli 17:51

    Lieber Dr. Maier,

    vielleicht ist Ihnen auch diese Mitteilung ein Trostpflaster:

    Ohnen den Artikel in der FAZ waere ich nie auf die netzeitung.de aufmerksam geworden. Ich habe gerade einige Artikel gelesen und bin extrem postiv ueberrascht. Als im Ausland lebender Deutscher bin ich schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einer Alternative zu Spiegel.de und FAZ.de - vielleicht habe ich dank der FAZ nun eine gefunden.

    Mit freundlichen Gruessen aus Edinburgh, Schottland,
    Michael Koch

    Gerald Barth, Sonntag, 4. Juli 17:29

    Sehr geehrter Herr Dr. Maier,

    nach Lektüre des kritischen Artikels über die Netzeitung in der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen SonntagsZeitung fühle ich mich veranlasst, Ihnen und Ihrer Redaktion auf diesem Wege einige Worte
    des Dankes und der Aufmunterung zu machen.

    Seit ca. zwei Jahren bin ich regelmäßiger Nutzer Ihrer Zeitung. In dieser Zeit konnte ich, anders als in der FAZ behauptet, keine Verschlechterung der journalistischen Qualität Ihrer Zeitung feststellen. Die
    Aktualität ist nach wie vor sehr hoch; viele Nachrichten erscheinen bei Ihnen früher als auf anderen News-Portalen. Geblieben ist auch das schnörkellose und seriös wirkende Layout der Seiten (erfreulicherweise
    mit dem schnellsten Seitenaufbau im Vergleich zu den Konkurrenten). Zu der von der FAZ kritisierten Quellenlage kann ich wenig Negatives sagen, da auch bei (angeblicher) Einschränkung des
    Nachrichtenbezugs von den Nachrichtenagenturen die Objektivität für mein Empfinden stets gewahrt blieb. Artikel, die auf eigener Recherche beruhen, oder exklusive Interviews gibt es außerdem nach wie vor bei der Netzeitung.

    Insofern kann ich mich bei Ihnen und Ihrem Team für die geleistete Arbeit herzlich bedanken und Sie - auch bei härter werdendem Wettbewerb - ermuntern, den beschrittenen Weg weiterhin konsequent
    fortzusetzen. Erfreulicherweise scheint in letzter Zeit auch die Schaltung von Werbeanzeigen zugenommen zu haben, so dass es finanziel vielleicht nicht mehr so bedrohlich aussieht wie noch vor etlichen
    Monaten. Notfalls wäre sicherlich ein Teil der Nutzer - ich eingeschlossen - durchaus auch bereit, für die Zugangsberechtigung zu den Inhalten der Netzeitung im Sinne eines «Abonnements» monatlich einen
    gewissen Betrag zu bezahlen.

     
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