16. Mai 2004 17:04
Arminia Bielefeld spielt in der kommenden Saison wieder im Fußball-Oberhaus. Nach dem Remis in Osnabrück können die Ostwestfalen nicht mehr von einem Aufstiegsrang verdrängt werden.
Arminia Bielefeld ist zum siebten Mal in die Fußball-Bundesliga aufgestiegen. Den Ostwestfalen genügte dabei ein torloses Remis beim VfL Osnabrück, um einen Spieltag vor Saisonende in der 2. Liga alles klar zu machen. Dabei profitierten die Arminen am 33. Spieltag von den Punktverlusten der Verfolger Energie Cottbus und FSV Mainz 05.Damit erlebte das Piepenbrock-Stadion in Osnabrück innerhalb von neun Tagen die zweite Aufstiegsfeier, nachdem sich dort in der vorigen Woche der 1. FC Nürnberg mit einem 4:3-Sieg vorzeitig in der Bundesliga zurückgemeldet hatte.
Die bereits als Abstieger feststehenden Osnabrücker bestimmten vor 16.000 Zuschauern zu Beginn die Partie. Erst spät fanden die Bielefelder in die Begegnung und hatten durch Petr Gabriel in der 38. Minute ihre erste große Chance. Nach dem Wechsel verflachte die Begegnung zusehends. Zahlreiche Fouls ließen einen Spielfluss kaum zu.
Es war bezeichnend für die zunehmende Hektik, dass Bielefelds Trainer Uwe Rapolder in der 57. Minute von Schiedsrichter Helmut Fleischer aus Dachau auf die Tribüne verbannt wurde. Sechs Minuten zuvor hatten die Gastgeber durch Wolfgang Schütte die Möglichkeit zum Führungstreffer vergeben. (nz)