«Alter Bekannter» beim MSV: 

netzeitung.deDuisburg setzt auf Neururer

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Wieder im Geschäft: Peter Neururer (Deutsche Presse-Agentur GmbH)

Lupe Wieder im Geschäft: Peter Neururer
Quelle: Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der ambitionierte Zweitligist hat einen Nachfolger für den geschassten Rudi Bommer gefunden. Mit Peter Neururer haben die Zebras einen Vertreter des Ruhrgebiets mit Vorgeschichte verpflichtet.

Die Trainersuche beim Zweitligisten MSV Duisburg ist beendet. Wie erwartet worden war, wird Peter Neururer neuer Chefcoach beim Bundesliga-Absteiger. Dies gab der Klub am Sonntagabend nach weiteren Gesprächen mit dem 53 Jahre alten Coach bekannt. Neururer wird am Montag offiziell vorgestellt und soll die Mannschaft anschließend im Testspiel beim FC Schalke 04 erstmals betreuen.

Sportdirektor Bruno Hübner bestätigte gute Sondierungsgespräche mit dem Top-Kandidaten Peter Neururer. «Der Kontakt mit Neururer verlief positiv», meinte der Sportdirektor eine Woche nach der Beurlaubung des bisherigen Trainers Rudi Bommer.

Klare Vorstellungen
Einzelheiten über die Vertragsdauer wollen die Duisburger noch am Montag auf einer Pressekonferenz bekanntgeben. Der MSV, bei dem Bommer noch bis Juni 2010 auf der Gehaltsliste steht, wollte den neuen Coach offenbar zunächst nur bis zum Ende der laufenden Saison verpflichten. «Wir haben unsere klaren Vorstellungen, bei denen die Kandidaten, mit denen wir verhandelt haben, alle schlucken mussten», meinte Hübner.

Neururer hatte bereits unter der Woche Gespräche mit dem MSV bestätigt und seine Bereitschaft, den Traditionsklub zurück in die Bundesliga zu führen, signalisiert. «Beim MSV verläuft alles sehr professionell. Die Mannschaft ist ambitioniert und will aufsteigen», sagte Neururer, der seit seiner Entlassung beim Bundesligisten Hannover 96 im August 2006 ohne Anstellung war.

Zuvor war er vom Dezember 2001 bis 2005 beim Revier-Nachbarn VfL Bochum unter Vertrag. In den 90er Jahren sammelte der Coach zudem unter anderem bei Schalke 04, Hertha BSC und dem 1. FC Köln Erfahrungen im deutschen Profifußball. (dpa)