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13. Spieltag der 2. Liga: 

Fürth mit Glück und Moral, Mainz ganz cool

16. Nov 2008 15:58, ergänzt 16:28
Fürths Takyi (r.) im Duell mit Duisburgs Bodzek
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Greuther Fürth und der 1. FC Nürnberg haben gelungene Generalproben für das anstehende fränkische Derby gefeiert. Mainz und Freiburg erledigten erfolgreich ihre Pflichtaufgaben bei zwei Kellerkindern.

Mainz und Freiburg marschieren davon, Fürth untermauert seine Aufstiegsambitionen, und Nürnberg meistert seine Krise. Am 13. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga hat der FSV Mainz 05 mit dem 3:0 am Sonntag bei TuS Koblenz die Tabellenführung vor dem SC Freiburg verteidigt. Die Breisgauer setzten mit dem 2:1 bei Schlusslicht FSV Frankfurt den 1. FC Kaiserslautern unter Druck, der nur mit einem Sieg gegen das von Interimstrainer Juri Schlünz als Nachfolger des entlassenen Frank Pagelsdorf betreute Hansa Rostock am Montag (20.15 Uhr) den zweiten Platz zurückerobern kann.

Erster Auswärtssieg für Nürnberg

Von den Verfolgern hatte nur die SpVgg Greuther Fürth Grund zum Jubel. Nach einem 1:3-Rückstand besiegten die Franken den MSV Duisburg mit 4:3 und verbesserten sich auf den vierten Rang. Alemannia Aachen büßte dagegen mit dem 1:1 bei Rot Weiß Oberhausen wertvollen Boden ein. Der 1. FC Nürnberg feierte mit dem 3:0- Derbysieg beim FC Ingolstadt den ersten Auswärtssieg und kletterte auf den neunten Platz. Bereits am Freitag hatten 1860 München (0:1 gegen Augsburg) und Rot Weiß Ahlen (2:2 in St. Pauli) den Anschluss nach oben verpasst.

Eine Woche nach der 0:3-Heimpleite gegen Ingolstadt meldete sich Mainz im Stile einer Spitzenmannschaft zurück und stürzte die in dieser Saison erstmals zu Hause geschlagenen Koblenzer in arge Abstiegsnot. Nach dem Eigentor von TuS-Profi Matej Mavric (33. Minute) stellten Srdjan Baljak (52.) und Miroslav Karhan (56.) per Foulelfmeter den dritten Mainzer Auswärtssieg in Serie sicher. Auch Freiburg wurde gegen die seit acht Spielen sieglosen Frankfurter seiner Favoritenrolle gerecht. Daniel Schwaab (81.) per Foulelfmeter rettete Freiburgs Sieg, nachdem Georgis Theodoridis (77./Foulelfmeter) den Sportclub-Führungstreffer durch Omer Toprak (45.) ausgeglichen hatte.

Neururer vor Unterschrift in Duisburg

Fürth bläst wieder wieder zum Angriff auf die Aufstiegsplätze. In der verrückten Partie konnten die Franken nach einem 1:3-Rückstand doch noch jubeln, während Interimstrainer Heiko Scholz einen unglücklichen Einstand bei dem seit fünf Spielen sieglosen MSV feierte. Der 21-jährige Türke Olcay Sahan als zweifacher Torschütze hatte den Ex-Bundesligisten auf die Siegerstraße gebracht. Aber Ivo Ilicevic, Aleksandar Kotuljak und Bernd Nehrig mit einem fragwürdigen Handelfmeter sorgten noch für Fürths Happyend und Ernüchterung bei den «Zebras», bei denen Peter Neururer am Montag die Nachfolge des am vergangenen Sonntag entlassenen Trainers Rudi Bommer antreten soll.

Mit einer überzeugenden Leistung im zweiten Durchgang beendete der 1. FC Nürnberg seine sportliche Krise, während Ingolstadt nach zwei Siegen nacheinander wieder als Verlierer vom Platz ging. Allerdings half dem personell stark geschwächten «Club» beim ersten Saison- Auswärtssieg zunächst ein unglückliches Eigentor des Ingolstädters Markus Karl (41.). Isaac Boakye (88.) und Marco Engelhardt in der Nachspielzeit machten alles klar. Neben Ingolstadt musste auch Aachen nach zwei Siegen in Serie wieder einen Dämpfer einstecken. Patrick Milchraum (88.) bewahrte die Alemannen immerhin vor der zweiten Auswärtsniederlage, Markus Kaya (30.) hatte RWO in Führung geschossen. (dpa)

 
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